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Anonym
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Soll ich in eine Klinik gehen?????
Anonym
Lebende Legende



Mojito Schrieb:
bin in die klinik gegangen weil ich dachte ich hätte die schlimmste zeit meines lebens. aber ich hab mich geirrt die hat erst in der klinik angefangen lol. bin kaputter rausgekommen als ich reingegangen bin (ungelogen und es liegt nicht daran dass da so viel aufgedeckt wurde was ich dann verarbeiten musste oder so sondern es haben wirklich random ängste und phobien angefangen bei sachen bei denen ich vorher NULL probleme hatte, auch ohne direkten auslöser)

also aus meiner sicht kann ich von einer klinik nur abraten.

ABER es geht ja nicht um mich sondern um dich und ich glaube ich hatte vllt auch einfach ein bisschen pech mit meiner. also einfach dass die klinik und ich nicht so kompatibel waren. ich war da halt auch in einer extrem schlimmen phase meines lebens und hatte nicht das gefühl, dass ich mich dort 100% öffnen konnte (weil ich bspw auch immer angst haben musste auf die geschlossene zu kommen, wenn ich ehrlich bin). es gibt aber auch kliniken für nicht akute hilfe! obviously weil es gibt echt 10000 verschiedene schwerpunkte. also an deiner stelle würde ich spezifisch nach kliniken suchen die bspw auf adhs oder was deine anderen diagnosen sind, spezialisiert ist und im besten fall auch nicht akut ODER einer reha klinik? weil glaube die sind generell gechillter. also du warst zwar nicht aus dem job oder so aber ich denke das könnte trotzdem was gutes sein wenn du aus therapie raus bist. 

generell würde ich sagen, wenn du eig noch therapie brauchst wäre das ne gute sache, denn die wahrscheinlichkeit dass du deine probleme mit spachtelmasse, silikon oder ner rolle gaffa wieder hinbekommst, sind wirklich verschwindend gering. und ich würde sagen vorsorge ist besser als nachsorge, besonders bei psychischen themen, bei denen verleugnung direkt zu noch ernsteren problemen führen kann.
oh man, das tut mir total leid sad

warst du da freiwillig? Oder wurdest du in die Richtung „gedrängt“? Hattest du überhaupt Mitspracherecht, wo du hin gehst? 
und ehrlich gesagt ist das auch eine meiner ängste
dass ich da irgendwie.. verletzlicher rausgehe, als ich reingegangen bin 
ich glaube aber auch, dass wir beide da unterschiedliche Ausgangslagen haben, weil das bei dir auch einfach nach einer akuteren Situation klingt mit anderen baustellen

und ich glaube auch, dass es nichts gibt, was man weniger pauschalisieren kann, als so Erfahrungen mit Behandlungen in diesem bereich
weil das ja nichts ist, was ein Arzt so direkt behandeln kann, wie ein gebrochenes bein
und der Erfolg wird beeinflusst von soo vielen äußeren Umständen 

mein Therapeut hat mir geraten, nach psychosomatischen Kliniken zu suchen mit Traumafolgestörung-Schwerpunkt und einem tiefenpsychologischen Therapieangebot
und ich glaube, dass es da einige gibt, die halt nicht nur so PTBS behandeln, sondern auch komplexe Traumatisierungen etc. 

und es ist auch eher der Gedanke, dass es eher präventiv ist
bzw. erhoffe ich mir, dass ich meinen Baustellen vllt. mal ein baugerüst zur Verfügung stelle 🫩 und da habe ich die Hoffnung, dass eine Klinik mir hilft, nen Überblick zu schaffen 
damit ich weiß, in welche Richtung ich vertiefend weitermachen möchte 

danke für deinen Input 💓
Anonym
Lebende Legende



Veena Schrieb:
Ich selber war nie in einer Klinik, ich kenne allerdings 4 Leute die in einer Klinik waren, eine mit weniger akuten Problemen und eine wurde rein gesteckt weil sie fast von einem Bus angefahren wurde, als sie sich beeilt hat und die Therapeutin dachte, dass das mit Absicht war...

Immerhin dreien ging es nach dem Klinikaufenthalt besser als vorher. Über die 4. Person reden wir nicht 
Girl I- 
Anonym
Lebende Legende



Glaubt ihr es gibt Kliniken in denen es Therapiekatzen gibt
das ist mein Auswahlkriterium 
Anonym
Queen of Queens



Sheerio Schrieb:
Mojito Schrieb:
bin in die klinik gegangen weil ich dachte ich hätte die schlimmste zeit meines lebens. aber ich hab mich geirrt die hat erst in der klinik angefangen lol. bin kaputter rausgekommen als ich reingegangen bin (ungelogen und es liegt nicht daran dass da so viel aufgedeckt wurde was ich dann verarbeiten musste oder so sondern es haben wirklich random ängste und phobien angefangen bei sachen bei denen ich vorher NULL probleme hatte, auch ohne direkten auslöser)

also aus meiner sicht kann ich von einer klinik nur abraten.

ABER es geht ja nicht um mich sondern um dich und ich glaube ich hatte vllt auch einfach ein bisschen pech mit meiner. also einfach dass die klinik und ich nicht so kompatibel waren. ich war da halt auch in einer extrem schlimmen phase meines lebens und hatte nicht das gefühl, dass ich mich dort 100% öffnen konnte (weil ich bspw auch immer angst haben musste auf die geschlossene zu kommen, wenn ich ehrlich bin). es gibt aber auch kliniken für nicht akute hilfe! obviously weil es gibt echt 10000 verschiedene schwerpunkte. also an deiner stelle würde ich spezifisch nach kliniken suchen die bspw auf adhs oder was deine anderen diagnosen sind, spezialisiert ist und im besten fall auch nicht akut ODER einer reha klinik? weil glaube die sind generell gechillter. also du warst zwar nicht aus dem job oder so aber ich denke das könnte trotzdem was gutes sein wenn du aus therapie raus bist. 

generell würde ich sagen, wenn du eig noch therapie brauchst wäre das ne gute sache, denn die wahrscheinlichkeit dass du deine probleme mit spachtelmasse, silikon oder ner rolle gaffa wieder hinbekommst, sind wirklich verschwindend gering. und ich würde sagen vorsorge ist besser als nachsorge, besonders bei psychischen themen, bei denen verleugnung direkt zu noch ernsteren problemen führen kann.
oh man, das tut mir total leid

warst du da freiwillig? Oder wurdest du in die Richtung „gedrängt“? Hattest du überhaupt Mitspracherecht, wo du hin gehst? 
und ehrlich gesagt ist das auch eine meiner ängste
dass ich da irgendwie.. verletzlicher rausgehe, als ich reingegangen bin 
ich glaube aber auch, dass wir beide da unterschiedliche Ausgangslagen haben, weil das bei dir auch einfach nach einer akuteren Situation klingt mit anderen baustellen

und ich glaube auch, dass es nichts gibt, was man weniger pauschalisieren kann, als so Erfahrungen mit Behandlungen in diesem bereich
weil das ja nichts ist, was ein Arzt so direkt behandeln kann, wie ein gebrochenes bein
und der Erfolg wird beeinflusst von soo vielen äußeren Umständen 

mein Therapeut hat mir geraten, nach psychosomatischen Kliniken zu suchen mit Traumafolgestörung-Schwerpunkt und einem tiefenpsychologischen Therapieangebot
und ich glaube, dass es da einige gibt, die halt nicht nur so PTBS behandeln, sondern auch komplexe Traumatisierungen etc. 

und es ist auch eher der Gedanke, dass es eher präventiv ist
bzw. erhoffe ich mir, dass ich meinen Baustellen vllt. mal ein baugerüst zur Verfügung stelle 🫩 und da habe ich die Hoffnung, dass eine Klinik mir hilft, nen Überblick zu schaffen 
damit ich weiß, in welche Richtung ich vertiefend weitermachen möchte 

danke für deinen Input 💓
ein bisschen von beidem. also ich wollte eig in keine klinik und auch keine medikamente nehmen und meine therapeutin hat dann essentiell empfohlen, dass ich in eine klinik gehe weil ich so nicht dran arbeiten könnte (im nachhinein weiß ich, dass sie einfach keine gute therapeutin war lol) und auch schon ein bisschen in die richtung gedrängt. aber wie gesagt mir gings wirklich extrem schlecht ich war arg suizidal zu der zeit und ich denke sie wollte vllt auch sicher gehen, dass ich nichts tue.

naja es war dann essentiell klinik oder medikamente und ich hab dann klinik gewählt weil die vorstellung von medikamenten richtig schlimm war für mich. 10 jahre später weiß ich jetzt, dass ich einfach die medis hätte nehmen sollen, das hätte mir wirklich einiges erspart lol. hab jetzt ganze 2 antidepressiva und tbh glaube kann mich nicht erinnern wann es mir das letzte mal so gut ging lol. still depressed aber hab einiges an lebensqualität dadurch gewonnen. i mean sachen machen mir wieder SPAß! wusste 15jahre lang nicht was das ist.

und ja bei mir waren auch echt alle akut fälle, bin einfach in die klinik die in meiner nähe ist gegangen weil meine therapeutin die empfohlen hatte. die meisten dort sind von der notfallstation dahin verlegt worden als plätze frei waren, aka die sind halt eingewiesen worden oder haben sich selbst eingewiesen weil sie explizite dinge versucht haben und ja, es waren alle sehr kaputt, manche natürlich mehr als andere (i mean thats kind of the point wenn man in ne klinik geht lol) war ne sehr intensive zeit natürlich. also generell solltest du dich darauf einstellen dass es heftig wird, egal in welche du gehst, weil das ist quasi wie schule nur dass du nur kram beigebracht bekommst/üben musst der halt wichtig für mental health ist. entsprechend wirst du halt auch außerhalb der stunden die last schwer los. aber genau so eine intensive beschäftigung kann extrem vorteilhaft sein natürlich. also denke wenn man in einer guten klinik ist bringt es 100% was, es hat ja einen grund dass sowas existiert und therapeuten es empfehlen.

und ich muss auch sagen. selbst wenn meine erfahrung kacke war, bin ich trotzdem froh dass ichs versucht hab. weil, ja, damals wars echt schwer für mich überhaupt was zu machen geschweige denn es durch zu ziehen und idk, hab auch nicht abgebrochen obwohl es kacke war. hab komplett durchgezogen weil ich halt auch immer gesagt hab: wenn ichs abbreche kann ich auch nicht wissen obs geholfen hätte, weil ichs vllt hätte zuende machen müssen damit es was bringt. 

also was ich damit sagen will ist: ich würde es an deiner stelle einfach versuchen. man kann eig immer zwischendurch abbrechen falls du sagst das ist alles schnulli das bringt dich nicht weiter, oder so. ich denke es ist ne gute möglichkeit, besonders wenn du halt in eine spezialisierte gehst (meine war nicht spezialisiert)

achso aber ne warnung: meine klinik wurde nicht komplett von der kk übernommen, musste 10€ pro tag selbst bezahlen. also keep in mind dass es ggf auch was kostet, je nach klinik vllt auch mehr. (zahlung war denen aber egal, also man konnte das auch die näcshten 15 jahre abbezahlen theoretisch also die waren da nicht arg hinterher weil viele auch kein/wenig geld hatten)
Anonym
Weltberühmt



ich denke, dass ein klinikaufenthalt nicht schaden kann. du kannst dich immerhin noch selbst entlassen denke ich mal, die sehen ja, dass du stabil bist.
vielleicht hilft dir die intensivere therapie?
Anonym
Queen of Queens



Ich hatte auch schiss vor meinem klinikaufenthalt. Und mein aufenthalt hat effektiv nicht viel für meine psyche gebracht. Hat mir aber die augen geöffnet und geholfen meinen weg zu ebnen. 
meine klinik war aber auch mist, gab kaum angebote und war alles bisschen lost. Also kp. 

persönlich denke ich das klinik eig immer ein guter weg ist um rauszufinden wie man neu starten will und die dinge zu sortieren. 

bad malente gremsmühlen; curtius klinik, würd deinen anforderungen glaube ich zwar gerecht werden. Ich selbst würd dir aber davon abraten. 

mein psychiater hatte sie mir empfohlen. 
Anonym
Lebende Legende



Mojito Schrieb:
Sheerio Schrieb:
Mojito Schrieb:
bin in die klinik gegangen weil ich dachte ich hätte die schlimmste zeit meines lebens. aber ich hab mich geirrt die hat erst in der klinik angefangen lol. bin kaputter rausgekommen als ich reingegangen bin (ungelogen und es liegt nicht daran dass da so viel aufgedeckt wurde was ich dann verarbeiten musste oder so sondern es haben wirklich random ängste und phobien angefangen bei sachen bei denen ich vorher NULL probleme hatte, auch ohne direkten auslöser)

also aus meiner sicht kann ich von einer klinik nur abraten.

ABER es geht ja nicht um mich sondern um dich und ich glaube ich hatte vllt auch einfach ein bisschen pech mit meiner. also einfach dass die klinik und ich nicht so kompatibel waren. ich war da halt auch in einer extrem schlimmen phase meines lebens und hatte nicht das gefühl, dass ich mich dort 100% öffnen konnte (weil ich bspw auch immer angst haben musste auf die geschlossene zu kommen, wenn ich ehrlich bin). es gibt aber auch kliniken für nicht akute hilfe! obviously weil es gibt echt 10000 verschiedene schwerpunkte. also an deiner stelle würde ich spezifisch nach kliniken suchen die bspw auf adhs oder was deine anderen diagnosen sind, spezialisiert ist und im besten fall auch nicht akut ODER einer reha klinik? weil glaube die sind generell gechillter. also du warst zwar nicht aus dem job oder so aber ich denke das könnte trotzdem was gutes sein wenn du aus therapie raus bist. 

generell würde ich sagen, wenn du eig noch therapie brauchst wäre das ne gute sache, denn die wahrscheinlichkeit dass du deine probleme mit spachtelmasse, silikon oder ner rolle gaffa wieder hinbekommst, sind wirklich verschwindend gering. und ich würde sagen vorsorge ist besser als nachsorge, besonders bei psychischen themen, bei denen verleugnung direkt zu noch ernsteren problemen führen kann.
oh man, das tut mir total leid

warst du da freiwillig? Oder wurdest du in die Richtung „gedrängt“? Hattest du überhaupt Mitspracherecht, wo du hin gehst? 
und ehrlich gesagt ist das auch eine meiner ängste
dass ich da irgendwie.. verletzlicher rausgehe, als ich reingegangen bin 
ich glaube aber auch, dass wir beide da unterschiedliche Ausgangslagen haben, weil das bei dir auch einfach nach einer akuteren Situation klingt mit anderen baustellen

und ich glaube auch, dass es nichts gibt, was man weniger pauschalisieren kann, als so Erfahrungen mit Behandlungen in diesem bereich
weil das ja nichts ist, was ein Arzt so direkt behandeln kann, wie ein gebrochenes bein
und der Erfolg wird beeinflusst von soo vielen äußeren Umständen 

mein Therapeut hat mir geraten, nach psychosomatischen Kliniken zu suchen mit Traumafolgestörung-Schwerpunkt und einem tiefenpsychologischen Therapieangebot
und ich glaube, dass es da einige gibt, die halt nicht nur so PTBS behandeln, sondern auch komplexe Traumatisierungen etc. 

und es ist auch eher der Gedanke, dass es eher präventiv ist
bzw. erhoffe ich mir, dass ich meinen Baustellen vllt. mal ein baugerüst zur Verfügung stelle 🫩 und da habe ich die Hoffnung, dass eine Klinik mir hilft, nen Überblick zu schaffen 
damit ich weiß, in welche Richtung ich vertiefend weitermachen möchte 

danke für deinen Input 💓
ein bisschen von beidem. also ich wollte eig in keine klinik und auch keine medikamente nehmen und meine therapeutin hat dann essentiell empfohlen, dass ich in eine klinik gehe weil ich so nicht dran arbeiten könnte (im nachhinein weiß ich, dass sie einfach keine gute therapeutin war lol) und auch schon ein bisschen in die richtung gedrängt. aber wie gesagt mir gings wirklich extrem schlecht ich war arg suizidal zu der zeit und ich denke sie wollte vllt auch sicher gehen, dass ich nichts tue.

naja es war dann essentiell klinik oder medikamente und ich hab dann klinik gewählt weil die vorstellung von medikamenten richtig schlimm war für mich. 10 jahre später weiß ich jetzt, dass ich einfach die medis hätte nehmen sollen, das hätte mir wirklich einiges erspart lol. hab jetzt ganze 2 antidepressiva und tbh glaube kann mich nicht erinnern wann es mir das letzte mal so gut ging lol. still depressed aber hab einiges an lebensqualität dadurch gewonnen. i mean sachen machen mir wieder SPAß! wusste 15jahre lang nicht was das ist.

und ja bei mir waren auch echt alle akut fälle, bin einfach in die klinik die in meiner nähe ist gegangen weil meine therapeutin die empfohlen hatte. die meisten dort sind von der notfallstation dahin verlegt worden als plätze frei waren, aka die sind halt eingewiesen worden oder haben sich selbst eingewiesen weil sie explizite dinge versucht haben und ja, es waren alle sehr kaputt, manche natürlich mehr als andere (i mean thats kind of the point wenn man in ne klinik geht lol) war ne sehr intensive zeit natürlich. also generell solltest du dich darauf einstellen dass es heftig wird, egal in welche du gehst, weil das ist quasi wie schule nur dass du nur kram beigebracht bekommst/üben musst der halt wichtig für mental health ist. entsprechend wirst du halt auch außerhalb der stunden die last schwer los. aber genau so eine intensive beschäftigung kann extrem vorteilhaft sein natürlich. also denke wenn man in einer guten klinik ist bringt es 100% was, es hat ja einen grund dass sowas existiert und therapeuten es empfehlen.

und ich muss auch sagen. selbst wenn meine erfahrung kacke war, bin ich trotzdem froh dass ichs versucht hab. weil, ja, damals wars echt schwer für mich überhaupt was zu machen geschweige denn es durch zu ziehen und idk, hab auch nicht abgebrochen obwohl es kacke war. hab komplett durchgezogen weil ich halt auch immer gesagt hab: wenn ichs abbreche kann ich auch nicht wissen obs geholfen hätte, weil ichs vllt hätte zuende machen müssen damit es was bringt. 

also was ich damit sagen will ist: ich würde es an deiner stelle einfach versuchen. man kann eig immer zwischendurch abbrechen falls du sagst das ist alles schnulli das bringt dich nicht weiter, oder so. ich denke es ist ne gute möglichkeit, besonders wenn du halt in eine spezialisierte gehst (meine war nicht spezialisiert)

achso aber ne warnung: meine klinik wurde nicht komplett von der kk übernommen, musste 10€ pro tag selbst bezahlen. also keep in mind dass es ggf auch was kostet, je nach klinik vllt auch mehr. (zahlung war denen aber egal, also man konnte das auch die näcshten 15 jahre abbezahlen theoretisch also die waren da nicht arg hinterher weil viele auch kein/wenig geld hatten)
Puh, kann mir vorstellen, dass sie dich da reinstecken wollte, um dich erstmal zu stabilisieren? 
as an sich ja kein verkehrter Gedanke wäre, aber dann muss man halt auch mit dem Patienten klären, welche Bedürfnisse er hat und welche Erwartungen etc. 

und hey, ich glaube das haben die meisten, die Medikamente für psychische Sachen nehmen, schon durchgemacht 
Man steht sich da selbst echt bisschen im weg
aber ich denke mir dann auch manchmal „vllt war’s damals einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt und sie hätten dir nicht das gegeben, was du gebraucht hast und dann hättest du komplett abgeblockt und sie verteufelt“

ich war ja tatsächlich schon mal in einer Tagesklinik 
das war alles genau wie eine stationäre Klinik aufgebaut, mit dem unterschied, dass ich abends wieder nach Hause gefahren bzw. dann auch noch arbeiten gefahren bin 🫩
das war wirklich krass anstrengend, deswegen glaube ich, dass ich das eig ganz gut einschätzen kann
damals war ich aber in einer akuteren Situation, deswegen vergleiche ich das glaube ich auch so ein bisschen miteinander

und diese 10€ Tag sind leider normal bei Kliniken jeglicher art :/ also auch wenn du mal stationär in einem „normalen“ Krankenhaus bist, musst du die 10€ zahlen
ich glaube aber, dass man maximal 21 Tage, also 210€ zahlt?? Aber das war mein letzter Stand 
muss mich dazu nochmal genauer informieren
Anonym
Lebende Legende



Lyrence Schrieb:
ich denke, dass ein klinikaufenthalt nicht schaden kann. du kannst dich immerhin noch selbst entlassen denke ich mal, die sehen ja, dass du stabil bist.
vielleicht hilft dir die intensivere therapie?
ja, das stimmt! 
Hab nur Sorge dass die eher sagen „Was wollen Sie hier? Ihnen gehts zu gut“ 😭😭
Anonym
Lebende Legende



Mucen Schrieb:
Ich hatte auch schiss vor meinem klinikaufenthalt. Und mein aufenthalt hat effektiv nicht viel für meine psyche gebracht. Hat mir aber die augen geöffnet und geholfen meinen weg zu ebnen. 
meine klinik war aber auch mist, gab kaum angebote und war alles bisschen lost. Also kp. 

persönlich denke ich das klinik eig immer ein guter weg ist um rauszufinden wie man neu starten will und die dinge zu sortieren. 

bad malente gremsmühlen; curtius klinik, würd deinen anforderungen glaube ich zwar gerecht werden. Ich selbst würd dir aber davon abraten. 

mein psychiater hatte sie mir empfohlen. 
ey ich hatte bei dir auch echt den Eindruck, dass der Aufenthalt voll der Wendepunkt für dich war, oder?
und ich glaube auch dass wenige Leute sagen können, dass eine Klinik ihr Leben plötzlich viel, viel leichter gemacht hat 
man muss sich da so ein bisschen selbst herauspicken, was einem echt geholfen hat 

Meine Tagesklinik war auch nicht so das gelbe vom Ei und mein Therapeut war BODENLOS
trotzdem war er auch derjenige, der mich am Ende dazu gebracht hat, mich endlich um meinen Ausbildungsplatz zu kümmern und das ist etwas, für das ich ihm für immer dankbar sein werde

ich hab auch echt nciht die Erwartung, dass ich mich da jetzt selbst neu erfinde oder so
sobdern einfach, dass ich ein bisschen Durchblick bekomme wie diese Jamba nacktscanner von mtv und Viva 
Anonym
Weltberühmt



glaube würde die chance in eine klinik zu gehen IMMER nutzen, also jedenfalls wenns beruflich undso bei dir passt
ich denke egal obs grad akut ist oder nicht, so ein klinik aufenthalt prägt einen so sehr und man hat einfach mal eine komplette pause vom alltag!! du kannst dich quasi mehrere wochen nur auf dich und dein wohlbefinden konzentrieren, ohne immer arbeit, einkaufen, haushalt usw. im hinterkopf zu haben

also gut ich hab selber keinerlei erfahrungen mit klinik, aber find die option schon echt toll und glaube das tut richtig gut 
Anonym
Minister of Pop



mir hat eine tagesklinik immens geholfen bei meiner sozialen angst 
Anonym
Minister of Pop



ich bin aber erst gegangen als ich arbeitsunfähig wurde also der arzt auch meinte ich brauch klinik
Anonym
Weltberühmt



Risa Schrieb:
mir hat eine tagesklinik immens geholfen bei meiner sozialen angst 
oh okay tell me more 

Anonym
Minister of Pop



palelilac Schrieb:
Risa Schrieb:
mir hat eine tagesklinik immens geholfen bei meiner sozialen angst 
oh okay tell me more 

lmao das bild
ja also das ging von 8-15/16 uhr täglich von mo-do und glaube bis 14 uhr freitags
man hatte fast jeden tag gruppentherapie, zwischendurch kunsttherapie und auch bewegungstherapie, man hatte auch anfangs einzeltherapie sozusagen, weiß nicht ob einmal die woche oder alle 2 wochen chefarzt visite war (da wurde man gefragt wie es so läuft kp)
es gab mittagessen (wegen corona aber kein frühstück kp)
achja war da in der corona zeit, hatten maske an richtig arsch
ich war 12 wochen dort (1 woche hatte ich aber grippe also eig nur 11 wochen laut denen)
habe dort 3 nette frauen kennengelernt (20er,40er,60er alter) die mich echt aufgebaut haben
finde es wichtig eine bezugsperson zu haben (bin einf so ein mensch der jemanden braucht mit dem ich reden kann)
öhhh und ich fand kunst super, hab mega viel gemalt und getont (was ich heute leider nicht mehr so mach weil keine motivation)
war ne mega erfahrung für mich, aber es kommt drauf an mit was du hin gehst. bei mir warens depressionen und soziale phobie (jz ängstlich vermeidende PS / oder vllt autismus idk verdacht ist da)
und das sprechen vor einer gruppe von 10 menschen hat mir echt weitergeholfen und auch dass ich dort kontakte knüpfen konnte... joa und ich hab dort auch entschieden ins internat zu gehen für meine ausbildung, beste entscheidung meines lebens <3
Anonym
Weltberühmt



Risa Schrieb:
palelilac Schrieb:
Risa Schrieb:
mir hat eine tagesklinik immens geholfen bei meiner sozialen angst 
oh okay tell me more 

lmao das bild
ja also das ging von 8-15/16 uhr täglich von mo-do und glaube bis 14 uhr freitags
man hatte fast jeden tag gruppentherapie, zwischendurch kunsttherapie und auch bewegungstherapie, man hatte auch anfangs einzeltherapie sozusagen, weiß nicht ob einmal die woche oder alle 2 wochen chefarzt visite war (da wurde man gefragt wie es so läuft kp)
es gab mittagessen (wegen corona aber kein frühstück kp)
achja war da in der corona zeit, hatten maske an richtig arsch
ich war 12 wochen dort (1 woche hatte ich aber grippe also eig nur 11 wochen laut denen)
habe dort 3 nette frauen kennengelernt (20er,40er,60er alter) die mich echt aufgebaut haben
finde es wichtig eine bezugsperson zu haben (bin einf so ein mensch der jemanden braucht mit dem ich reden kann)
öhhh und ich fand kunst super, hab mega viel gemalt und getont (was ich heute leider nicht mehr so mach weil keine motivation)
war ne mega erfahrung für mich, aber es kommt drauf an mit was du hin gehst. bei mir warens depressionen und soziale phobie (jz ängstlich vermeidende PS / oder vllt autismus idk verdacht ist da)
und das sprechen vor einer gruppe von 10 menschen hat mir echt weitergeholfen und auch dass ich dort kontakte knüpfen konnte... joa und ich hab dort auch entschieden ins internat zu gehen für meine ausbildung, beste entscheidung meines lebens <3
omg slay das klingt richtig toll!!!! 
das haben schon richtig viele erzählt, dass die kunsttherapie in solchen kliniken so super ist <33 und einfach wholesome dass man da menschen jeden alters kennenlernt 

glaube sowas würde auch für mich infrage kommen bzw. ich könnte mir sowas sehr gut vorstellen??? bin zwar nicht diagnostiziert aber denke bin auch soziale phobie kandidat, thats why im asking 
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