Chevre Schrieb:Leoslife Schrieb:Chevre Schrieb:
Ganz ehrlich: Eigentlich nüchtern betrachtet, ist es eine gute Sache und ich würde in der Situation auch Hilfe wollen. Ich würde auch für Familie und Verwandte ohne zu überlegen spenden.
Aber wenn ich mich registrieren würde, und dann jemand quasi auf meine Hilfe angewiesen ist, könnte ich nicht nein sagen. Ganz egal, ob die Stammzellen übers Blut oder über die OP gewonnen werden müssen. Und ob ich, auch wenn es sehr egoistisch klingt, wirklich so ne OP will und bereit dafür wäre, weiß ich nicht. Solange ich das nicht weiß, habe ich einfach Respekt davor in so eine Situation zu kommen - weil nein könnte ich wie gesagt nicht sagen.
Hinzu kommt, dass ich aktuell Medikamente nehme, die die Leber schädigen können - mit denen darf man zumindest kein Blut spenden - keine Ahnung wie das mit Stammzellen ist. Und das notwendige Gewicht ist bei mir auch oft nicht erreicht.
Aber die OP wird doch kaum mehr gemacht. Und wenn du Medikamente nimmst die dagegen sprechen KANNST du ja gar nicht spenden. Aber wenn du die Medikamente nicht für immer nimmst warum nicht registrieren... Aber ist natürlich deine Entscheidung kann deine Ansicht auch verstehen
Kaum mehr, aber sie wird immer noch gemacht. Und so eine OP bringt eben auch Risiken mit sich. Diese Medikamente sind nur vorübergehend, bin in paar Wochen damit durch. Blutspenden darf man 6 Wochen nachdem man die nicht mehr nimmt. Wie gesagt bei mir kommt noch das Gewicht hinzu, man muss ja mindestens 50kg wiegen. Manchmal bin ich da drüber, manchmal aber auch drunter. Irgendwie kann ich das nicht so ganz beeinflussen.
Ich glaube ich muss mich, wenn ich mal Zeit habe ausführlicher mit allem befassen und mir in Ruhe überlegen, ob das für mich in Frage kommt.
Habe heute erst gelesen dass die 50Kg Grenze aufgehoben wurde wenn der BMI Inordnung ist.Also mir ist völlig bewusst welche Risiken diese OP hat aber es wird ja auch nichts gegen dein Willen gemacht und die Ärzte wollen eine OP ja auch vermeiden