Jisatsu Schrieb:crappagatoah Schrieb:Noctura Schrieb:
Ich will jetzt nicht das Arschloch spielen, denn Asexuelle, v.a. Männer leiden auch unter Gesellschaftlichem Druck, aber für viele religiöse Eltern wäre eine asexuelle Tochter wohl nicht so schlimm als eine lesbische.
Hat mit arschloch sein ja nichts zu tun. Hast damit ja recht. Aber man hat damit auch zu kämpfen. Nicht nur als Mann leidet man unter gesellschaftlichen Druck wenn man asexuell ist. Ich werde nicht ernst genommen wenn ich jemanden davon erzähle. Muss mir Sprüche anhören wie "dann hattest du wohl einfach noch nie sex" oder "dann hattest du sicher bisher nur Nieten im Bett".. Und werde dann weiter angegraben. das wird einfach ignoriert und als Schwachsinn abgestempelt. Bis die Person dann merkt dass es ernst ist und dann ist man plötzlich total uninteressant. Wenn man asexuell ist merkt man einfach wie viele Leute einfach nur Interesse an einem vorgaukeln um sex zu haben. Wenn sie merken dass man keinen sex will ist die Magie plötzlich weg. Aber asexuell sein heißt ja nicht dass man auch direkt aromantisch ist. Ich mein ich versteh dass asexualität nicht so ein super presentes Thema ist wie alle anderen sexualitäten aber auch als asexuelle Person erfährt man Ablehnung und Verstoßung wenn man sich "outet". Vielleicht nicht von der Familie. Aber Freunde die das nicht verstehen machen sich gerne drüber lustig und tun als wäre man einfach nur prüde und potentielle Partner Schrecken wie gesagt davor zurück und lassen einen fallen wenn sie merken dass kein Interesse an sex besteht. Klingt für euch vielleicht nicht so dramatisch weil man deswegen nicht von der Kirche verstoßen wird oder was weiß ich aber man leidet in einer Gesellschaft wie die heutige in der sich beinahe alles um sex dreht auf jedenfall wenn man eine Person ist die dafür einfach keine Begeisterung aufbringen kann ...kp ob ihr das verstehen könnt.
Ich versteh dich total, hatte bis jz zwar nur 2 freunde, aber beide waren zum ende eigl nur auf das eine aus, der eine hat nur deswegen schluss gemacht, beim zweiten wurds mir zu bunt und hab von selbat schluss gemacht, es kotzt einen einfach nur an
Ja "ankotzen" ist das richtige Wort. Mich kotzt das auch mega an. Aber wir müssen uns eben immer wieder in den Kopf rufen dass sex für andere als normal angesehen wird und dazu gehört und die können genauso wenig was dafür dass sie sexualität empfinden wie wir nichts dafür können dass wir damit nichts anfangen können. Nur ist das echt schwer sich das immer wieder in den Kopf zu rufen wenn der sex scheinbar für alle außer einem selbst schwerer gewichtet ist als für einen selbst..... Da muss man einfach durch denk ich. Mein Freund ist auch nicht asexuell aber ich hab das Glück dass er trotzdem sehr viel Gewicht darauf liegt was er an Gefühlen für mich empfindet und deswegen das mit dem sex zurück stecken kann. So ein Glück wie ich haben nur die wenigstens asexuellen Menschen. Da muss man eben genau so schauen dass man zwischen den ganzen "sexuell interessierten" Menschen jemanden findet der genauso fühlt wie man selbst... Und das ist genauso schwer wie es für schwule, lesbische oder transsexuelle usw auch ist