Xenia Schrieb:Needless Schrieb:Xenia Schrieb:
Lustig genau über dieses Thema haben mein großer Bruder und ich heute morgen diskutiert.
Also dies ist mal so meine Sicht diesbezüglich.
Ich bin ganz klar eine Person die 70% des Tages am träumen ist, meist sogar sehr gut zu erkennen, den Mund manchmal sogar weit offen ya know? Ist das etwas schlimmes? Wenn icht nicht träumen würde, könnte oder einen zu geringen Horizont dafür hätte, wäre ich glaube ich schon tot. Klingt dramatisch, aber ist es eigentlich nicht.
Als ich so 13 war, hatte mein Leben einen Tiefpunkt erreicht, alles kam mir sinnlos vor, ich hinterfragte alles. Damals stürzte ich mich in meinen Deppressionen die ich als naiver Sprössling so in mir züchtete, in die Welt der Bücher, von fiktiven Dingen, ja ich gab mich meinen Träumen hin. Ich war entweder in der Schule oder zuhause jedoch waren meine Gedanken immer wo anders, Welten spiegelten sich in meinem Kopf und meine Fantasie munterte mich mehr auf als es alles in der Realität hätte schaffen können.
Das Leben ist nichts für jedermann
Diesen Satz hab ich damals iwo gelesen und gelächelt denn diese Person hatte recht.
Manche von uns suchen eben nach mehr, nach etwas was ihnen selbst die Realität nicht geben konnte.
Manche von uns leben nun einmal in ihren Träumen. Was ist schon dabei.
Hätte ich damals nicht meinen Träumen meine Sorgen verschwinden lassen, weiß ich nicht was jetzt mit mir wäre.
Ich lebe in meinen Träumen, was los?^^
Ich persönlich habe mich auch beinahe in so etwas gestürzt, längere und zudem uninteressante Geschichte. Ich finde es auch wichtig zu träumen, es hilft mir auch ein Stück weit. Jedoch denke ich, dass man einen guten Mittelweg finden sollte und das ist sehr schwierig für mich.
Zu deinem Spruch, da habe ich letztens auch so etwas gelesen
. Leider weiss ich nicht mehr wie er geht, aber es geht darum, dass wir hier sind, weil wir stark genug sind, um das Leben zu leben. Oder so ähnlich.
Ich habe durchs Träumen mit dem schreiben angefangen, was mich sehr weiter gebracht hat, was sich jetzt so in meinem Kopf trieb, fing ich in einem Notizbuch oder ähnlichem.
Dadurch dass ich ganz gut schreiben konnte und nicht besonders offen gegenüber anderen war fand ich ein paar gute Freunde, jedoch sind sie eher die Art von Mensch die ihr leben genießen wollen, mit allem was die Realität so gibt. Sie wissen nicht wie ich hauptsächlich am träumen bin, mich nur durch meinen Alltag zwänge bis ich die Chance habe, mit etwas standhaften als basis, endlich ein Leben führen zu können wie ich es möchte.
Ich finde ich habe meinen Mittelweg beinahe erreicht, da ich mir vor Augen gesetzt habe, was will ich erreichen, was möchte ich dafür tun, was kann ich dafür tun und was nicht.
Ich weiß dass ich nie wie manch andere meine Zeit totschlagen werde, jedoch habe ich es akzeptiert und mache mein bestes daraus. So empfinde ich meinen Mittelweg^^
Ich habe früher extrem viel geschrieben und ich glaube, es wäre nur halb so gewesen, wenn ich nicht so viel geträumt hätte. Irgendwie ist mir das etwas verloren gegangen, ich weiss auch nicht wieso... Besonders, weil ich nicht das Gefühl habe, weniger zu träumen. Ich würde gerne wieder mehr schreiben, aber da ist 'ne Blockade.