Schrieb:
anna0902 Schrieb:
Ach, dass ich das Ganze unterschätze, würde ich nicht sagen - wie gesagt, ich wurde schon des Öfteren mit solchen Fällen konfrontiert. Mir ist klar, dass es hart klingt, was ich sage, aber was soll ich tun? Ich bin eigentlich alles andere als empathielos, aber wenn es um solche Dinge geht, dann ist jeder seines Glückes Schmied und wenn man nichts dafür tut, dann soll man sich nicht beschweren. Jeder Mensch ist anders und jeder geht jeder muss durch andere Dinge durch. Das will ich gar nicht herunterspielen. Wenn man depressivist, verliert man den Mut, wird hoffnungslos und demotiviert. Trotzdem ist das keine Ausrede für alles und die Dinge, die man tut, für die hat man auch die Verantwortung zu tragen. Wie gesagt. Wenn man etwas ändern kann, dann sollte man es ändern. Wenn man es nicht tut, dann soll man sich nicht beschweren. Und nur, weil etwas ausweglos erscheint, ist es das nicht unbedingt.
Man kann aber nicht einfach so mal psychisch gesund werden, ist dir bewusst oder?
Phyx Schrieb:
ich glaube du erkennst die problematik und tiefe von psychischen problemen nicht. Oftmals ist das nicht so leicht, wie du es hier formulierst. es gibt nicht wie bei einem Knochenbruch eine konkrete und eindeutige Ursache und Behandlungsmethode, bzw. braucht es sehr viel Zeit um dahinter zu kommen.
Jemand aus meiner Familie hat(te) auch starke Depression. Sie war selbst eine sehr starke Frau und hat das "Gejammer" und "Rumgeheule" von anderen nie für voll genommen. Bis sie selbst dazu gehörte. Sie war gar nicht mehr wiederzuerkennen und schien nach außen wie ein leeres Wrack. Mittlerweile geht es ihr wieder besser und sie versteht jetzt, die psychischen probleme anderer nicht mehr mit einem augenrollen abzutun.
Die Psyche von uns Menschen ist echt unfassbar komplex und kann irre Dinge mit uns anstellen bis zu einem Punkt, an dem wir gar nicht mehr wir selbst sind.
anna0902 Schrieb:
Da sollte man eher die psychische Erkrankung "in Angriff" nehmen, wie oben bereits erwähnt. Mitleid bekommt die Person von mir nicht dafür, dass sie sich selbst verletzt hat. Dass die Person krank ist, tut mir dennoch leid. So gesehen ist das in meinen Augen auch keine Ausnahme.
wow...was du von dir gibst, klingt teilweise ziemlich kaltherzigDa sollte man eher die psychische Erkrankung "in Angriff" nehmen, wie oben bereits erwähnt. Mitleid bekommt die Person von mir nicht dafür, dass sie sich selbst verletzt hat. Dass die Person krank ist, tut mir dennoch leid. So gesehen ist das in meinen Augen auch keine Ausnahme.
ich glaube du erkennst die problematik und tiefe von psychischen problemen nicht. Oftmals ist das nicht so leicht, wie du es hier formulierst. es gibt nicht wie bei einem Knochenbruch eine konkrete und eindeutige Ursache und Behandlungsmethode, bzw. braucht es sehr viel Zeit um dahinter zu kommen.
Jemand aus meiner Familie hat(te) auch starke Depression. Sie war selbst eine sehr starke Frau und hat das "Gejammer" und "Rumgeheule" von anderen nie für voll genommen. Bis sie selbst dazu gehörte. Sie war gar nicht mehr wiederzuerkennen und schien nach außen wie ein leeres Wrack. Mittlerweile geht es ihr wieder besser und sie versteht jetzt, die psychischen probleme anderer nicht mehr mit einem augenrollen abzutun.
Die Psyche von uns Menschen ist echt unfassbar komplex und kann irre Dinge mit uns anstellen bis zu einem Punkt, an dem wir gar nicht mehr wir selbst sind.
Ach, dass ich das Ganze unterschätze, würde ich nicht sagen - wie gesagt, ich wurde schon des Öfteren mit solchen Fällen konfrontiert. Mir ist klar, dass es hart klingt, was ich sage, aber was soll ich tun? Ich bin eigentlich alles andere als empathielos, aber wenn es um solche Dinge geht, dann ist jeder seines Glückes Schmied und wenn man nichts dafür tut, dann soll man sich nicht beschweren. Jeder Mensch ist anders und jeder geht jeder muss durch andere Dinge durch. Das will ich gar nicht herunterspielen. Wenn man depressivist, verliert man den Mut, wird hoffnungslos und demotiviert. Trotzdem ist das keine Ausrede für alles und die Dinge, die man tut, für die hat man auch die Verantwortung zu tragen. Wie gesagt. Wenn man etwas ändern kann, dann sollte man es ändern. Wenn man es nicht tut, dann soll man sich nicht beschweren. Und nur, weil etwas ausweglos erscheint, ist es das nicht unbedingt.



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