Masilein Schrieb:Yorukumo Schrieb:Masilein Schrieb:
nein, ist es nicht
aber sehr blutig
(I get it tho, heutzutage muss fantasy für girlies spicy sein, weil ohne Sex ist das Leben nicht lebenswert, questionmark?)
ja, deshalb mach ich mich auch nicht fertig, dass ich in den ltzten Jahren keinen merkbaren Fortschritt in den Projekten gemacht habe
bzw bin teils selber Schuld, weil das eine ist etwas, wo man keinen Fortschritt erkennen kann, weil es einfach kontinuierlich mehr ist
ja und nein
ich weiß, warum ich vieles nicht tue
bspw das mit dem Sticken. Ich will ja gerne sticken lernen. ABER ich will nicht diese scheiß Übungen machen, weil was nützt mir das. also, außer Übung. Was mach ich nachher damit? bin kein Fan davon etwas zu tun, nur um es am Ende "wegzuschmeißen"
like, beim Häkeln. Ich hab explizit die Sachen gelernt, die ich haben wollte, am Objekt selbst. ich habe ewig nicht mehr gehäkelt, weil ... ich brauch nichts mehr? was mach ich mit 25 Untersetzer, you know? und ich will nichts häkeln, was am Ende nur rumliegt
beim Sticken bspw würd ich super gerne meine Mütze besticken. das ist leider ein elastischer Wollmix, heißt super scheiße schon für Profis, das zu machen. hab deshalb das Projekt für zwei Jahre einfach komplett aufgegeben. Weil es zu schwer ist. Ich kann das Motiv nicht auf die Mütze aufmalen, weil die Mütze ist schwarz, und ohne es aufzuzeichnen kann ich nicht freihand sticken.
letztens hatte ich aber mit einer Freundin gesprochen und die meinte: "Was wenn du Patches machst und die nachher auf die Mütze aufnähst? Hat den Vorteil, dass du nach Lust und Laune wechseln kannst." Und you know what? Yes! Das würde mein Hauptproblem (welches ich mir zu 100% selbst erschaffen habe, weil ich mich weigere einzusehen, dass ich Anfänger bin, wenn ich etwas noch nie gemacht habe) teils beseitigen. Weil ich könnte mit jedem Patch weiter üben und verschiedene Techniken ausprobieren. Und es wäre kein Verlust und keine "Zeitverschwndung"
Btw, wenn wir lösen wollen, dass etwas lernen und üben keine Zeitverschwendung ist ... das seh ich nicht in unter 5 Jahren intensiver Therapie verschwinden. Das hat sich meine ganze Kindheit über durch entwickelt und zwar mit einer absoluten Inbrunst, denn so ziemlich alles, was ich angefangen habe, konnte ich nachher auch und zwar gut. Und wenn ich Zweifel daran hatte, ob ich etwas können könnte, dann habe ich es nicht gemacht. Ich kann scheitern, ich kann versagen. Aber ich mag es nicht und wenn ich die Wahl habe es nicht zu tun, weil ich sehe, dass es schwer wird und ich mit größerer Wahrscheinlichkeit mehrfach scheitern werde, dann tu ich es nicht.
wollte die frage nicht beantwortet haben, fand es nur lustig xD Kenne auch Leute die das absolut nicht in Büchern wollen, und die Serien abbrechen wenn es nur noch um ne Love Story geht
kannst du dir fürs Sticken kleinere Projekte machen? Übe z.b gerade French Knot indem ich ne Wolke Sticke, und darauf ne Brosche mache
Hab so viel Häkelsachen die ich machen wollen würde xD aber es braucht so lange, da musste ich lernen das ich amzeptieren muss das es slow ist, und das es nicht nur um das fertige Profukt geht sondern auch um den Prozess
es gibt so Bügelvlies was sich mit Wasser auföst, damit dürfte das eig kein problem sein o.o hab das damit auch schon gemacht um Löcher in Shirts zu reparieren
aber Patches ist auch ne Gute Option!
Social Media wird ja immer so gehatet das es nicht gut für uns ist, aber Social Media hat mir damit richtig gut geholfen es einfach zu machen, und bei anderen Leute zu sehen, die mache es auch einfach, die scheitern, die Probieren, die brechen Projekte ab, bei dennen liegen sachen Jahrelang rum
die probieren Tutorials zu Folgen und scheitern oder es klappt auch
da hat mir Therapie leider wirklich 0 geholfen

Ja, das mit den kleinen Projekten ist ja eben das Problem. Weißt du wie schwer es ist ein Projekt zu finden, wenn es dir nicht um das Medium, sondern um das Endresultat geht?
Wie soll ich erklären...
Ich wollte die Mütze besticken. Sonst nichts. Ich kann Pins und Broschen machen, aber ich brauch die nicht. Ich habe keine Verwendung dafür. Dass ich Patches machen kann, um sie auf die Mütze zu nähen ist eine indirekte Lösung. Aber ist keine Lösung, auf die ich von mir aus kommen würde, weil ich will ja eigentlich keine Patches machen
(OH MEIN GOTT, ich hab grad ne Einsicht und ich schrei innerlich. @Mojito @Jess iykyk)
Like, mein Problem ist, dass ich nichts finde, was ich machen will.
Ich wollte auch ne Weile nen Pulli stricken.
Aber ich habe keine Vorlage gefunden für nen Pulli, der mir gefällt, weil ich sehr eigen bin, was ich haben will. Und das was mir gefällt ... dazu findest du kaum bis nichts an Vorlagen. Und das bisschen was du hast übersteigt mein Niveau um Meilen.
Aber ich will keinen Pulli stricken, den ich nie anziehen werde, weil ich ihn doof finde. (Nicht nur dass er mir nicht gefällt, ich mag die Form von Pullis nicht. Es sind einfach zu viele Dinge, bei denen ich keinen Kompromiss eingehen kann und will. - Es dauert im Durchschnitt bis zu 2,5 Jahre zwischen "ich brauche ein neues Kleidungsstück weil eins von meinem 5 nicht mehr tragbar ist", bis ich etwas gefunden habe, womit ich halbwegs einverstanden bin, dass es das alte ersetzt. Ich hab als Kind einen Anfall nach dem anderen bekommen, wenn Kleidung nicht mindestens x Sachen erfüllt hat.)
Ja, wie gesagt, mein Problem ist weniger das, dass ich nicht einverstanden bin zu scheitern. Mein Problem ist, dass ich nicht einsehe Zeit auf etwas zu verschwenden, was nicht zu dem führt, was ich haben will.
Wenn ich jetzt häkeln würde, weil ich häkeln selbst toll finde, dann wäre es was anderes. Dann ginge es ja um das Häkeln. Aber ich häkel nur gerne, um die spezifischen Sachen zu häkeln, die mir gefallen. Ich würde nie aus Langeweile heraus häkeln. Oder aus Langeweile heraus eine neue Art etwas zu häkeln lernen. Weil es nicht um das Häkeln geht. Das Häkeln ist nur Mittel zum Zweck.
Es ist einfach ein ganz anderes Framing von den Sachen.
ja dann geht es dir nicht um das machen sondern nur um das Ergebniss