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Es fing an zu regnen, was hieß, der Regen knallte gegen die Scheibe. Regen fand ich schon immer irgendwie beruhigend. Ich wollte nicht schlafen gehen. Das war unsere letzte Nacht zusammen für eine ganze Weile. Trotzdem vergrub ich mein Gesicht in ihren Haaren und schloss die Augen, während ich dem Regen lauschte.
Ich fand Regen auch furchtbar entspannend, also schloss ich ebenfalls meine Augen und lauschte dem Geräusch. Gott, ich würde ihn so vermissen. Allein schon der Gedanke an den Abschied morgen, bereitete mir Schmerzen. Wie hab ichs geschafft so abhängig von ihm zu werden?
Was war, wenn sie einen tollen Kerl in Bulgarien finden würde? Kurz dachte ich darüber nach, den Kerl einfach umzubringen, was mich etwas zum Grinsen brachte. Das Grinsen verschwand allerdings schnell wieder, denn ich würde ihr das Glück gönnen, solange sie glücklich war. Ich verschrenkte meine Finger mit ihren. "Bist du müde?", fragte ich dann ruhig und sah wieder aus dem Fenster.
Er war der einzige für mich. Ich wollte keinen anderen. Ich machte mir eher sorgen, dass er eine andere finden würde. "Nein und du?", antwortete ich auf seine Frage
Es war schön zu hören, dass sie kein Verlangen nach Blut hatte. Allerdings machte ich mir Sorgen, dass sie alleine in Bulgarien die Kontrolle verlieren könnte. Als sie sagte, dass sie nicht gehen wolle, seufzte ich leise. "Das will ich auch nicht. Aber du kommst zurück, mit den Kids, und dann für immer."
Ich strich ihr über das Haar. "Das ist auch nicht schlimm. So kommen sie auch in eine wundervolle Familie. Dafür wirst du sorgen. Das weiß ich." Ich küsste sie mal wieder aufs Haar und sah dann wieder aus dem Fenster.
Das würde ich auch. Mir lag wirklich viel an den Kindern und ich wollte wirklich nur das beste für sie. Kalina würde aber bei mir bleiben. Komme was wolle.
Ich schob sie nach einer Weile leicht von mir runter und stand dann selbst auf. Mit einem schwachen Lächeln nahm ich ihre Hand und ging mit ihr zum Bett. Ich wollte die letzte Nacht für eine lange Zeit noch mit ihr genießen, wusste aber nicht, ob sie das in diesem Sinne auch wollte, weshalb ich sie nur sanft küsste.