anna0902 Schrieb:Masilein Schrieb:
"Als Journalist lernst du, jede Quelle zu nutzen – egal, ob schwachsinnig oder nicht, hauptsache du hast genug Vergleiche. Ein Fehler ist es, sich auf wenige oder einseitige Quellen zu beschränken. Oder bewusst Quellen auszulassen, weil sie einem nicht passen oder man voreingenommen ist. Das wäre nämlich auf eine bestimmte Weise Verfälschung."
also, sofern du zwei Gegenseitige Seiten hast, egal was sie erzählen, ist es guter Journalismus. Man darf nur nicht eine Seite aus persönlicher Motivation auslassen.
Man nimmt nicht einfach nur zwei Thesen und klatscht sie gegenüber
Wenn der eine sagt die erde ist rund und der andere sagt sie ist eine Scheibe, dann brauchst du gar nicht erst das mit der Scheibe in Betracht zu ziehen, da dies als falsch erwiesen ist und Falschmeldungen keinen Einfluss auf den Artikel haben dürfen.
Stell dir vor, ich studier nämlich auch, und ich lern wissenschaftliches Recherchieren und das Erkennen und Vermeiden von FakeNews anhand eben solcher Probleme.
Aber hey, bin ja erst 21 und hab noch nicht fertig studiert, also hast du wohl Recht in allem
Hauptsache, du hast genug Vergleiche. GENUG VERGLEICHE.
Hätte ich wirklich noch erwähnen müssen, dass man die Artikel/Quellen noch vergleichen und analysieren muss, bevor man sie verwendet oder auswertet? Ein Fehler ist es, sich auf eine Quelle zu beschränken. Was hast du dem denn entgegenzusetzen? Als Journalist sollte man alles prüfen und jedem nachgehen - abgesehen von wissenschaftlichen Tatsachen, die erklärt man als Fakten, aber das solltest du doch eigentlich auch gelernt haben, oder nicht?
Oder muss in jedem Artikel über jedes Thema noch einmal faktisch belegt werden, dass die Erde keine Scheibe ist? : D
ich liebe es, wir sind an dem Punkt, an dem Argumente wieder schwachsinnig verdreht werden weil wir nicht wissen wie wir uns verteidigen sollen