Mojito Schrieb:
Ich bin dankbar für meine Beziehungen. Dazu zählt mein fester Freund, ohne den ich vermutlich nicht mehr unter uns weilen würde, da er mich durch die schwerste Zeit meines Lebens begleiten musste, wohl wissend, dass ich zu der Zeit extrem abhängig von ihm war. Das ist keine Selbstverständlichkeit, ich weiß dass ich zumindest nicht für 2 Leben verantwortlich sein will. Wir sind seit über 10 Jahren mittlerweile zusammen und natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber wir haben beide sehr hart dafür gearbeitet, dass es jetzt so schön ist. Zu den Beziehungen zählt ebenfalls meine Mutter, die mich von Anfang an extrem bei meiner Krankheit unterstützt hat und mich nie aufgegeben hat. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen sie ist eine Heilige, so viel Zeit und Energie wie sie in meine Genesung gesteckt hat, hat es niemand sonst (außer mir selbst natürlich).
Und zuletzt bin ich dankbar, dass ich eine so gute Therapeutin gefunden habe. Es geht mir mittlerweile durch Therapie und Medikamente so viel besser, dass ich mittlerweile sogar beim Arbeitsamt gemeldet bin, weil ich endlich etwas Sinnvolles tun will (und of course money) und mich, was noch viel wichtiger ist, auch endlich bereit dafür fühle den gruseligen Schritt ins Arbeitsleben zu wagen. Das alles wäre ohne mein näheres Umfeld überhaupt nicht möglich gewesen und ich bin gespannt, wohin meine Reise mich noch führen wird.