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Anonym
der ist auch echt pretty
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Tagesnews
Meine Zukunft als Bibliothekarin (durch Anonym)

Das Durchschnittsalter auf Virtual Popstar steigt und steigt. Damit ist es unweigerlich das immer mehr von uns ihren Schulabschluss erreichen und sich umsehen müssen, was sie denn nach der Schule machen und werden wollen. Hierbei sind vielfältige Möglichkeiten vorhanden. Ein Jahr im Ausland, ein FSJ, eine Ausbildung oder ein Studium.
In der Reihe"Meine Zukunft als..." werdet ihr nun ein wenig mehr über die Zukunft und die Pläne einiger anderer VP User kennen lernen. Vor einigen Wochen habe ich Masilein aka Carmen besucht, welche mich auf die Idee einer solchen Interviewreihe brachte, ebenso hat sie sich als erster Interviewpartner zur Verfügung gestellt.

Hallo Carmen, fangen wir mal mit den grundlegenden Dingen an, was studierst du und wieso hast du dich gerade für diesen Studiengang entschieden?

Ich studiere Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW in Hamburg. Obwohl man mit dem Abschluss eindeutig sehr viel mehr machen kann, als nur Bibliothekar zu werden, ist genau das mein Ziel. Dass ich das später mal machen will, weiß ich seit ich 12 bin. Ich hatte es anfangs auf der weiterführenden Schule nicht so ganz einfach, weil ich mich nicht wirklich einleben konnte und hab meine ganzen Mittagspausen in der Schulbibliothek verbracht. Da freundet man sich recht schnell mit dem Personal an. Der Bibliothekar hat mir dann angefangen von seinem Studium und den Möglichkeiten des Berufs zu erzählen und als wir das Jahr darauf einen Berufswahltag hatten und ich fast 2 Stunden mit dem damaligen Vorsitzenden der Bibliothekarsvereinigung in Luxemburg gesprochen habe, war ich komplett überzeugt. Seitdem war das alles eine Frage des Glücks und der richtigen Kontakte.

Das ist ja ein seltener Fall, das man bereits so früh schon weiß, was man am Ende mal werden will, aber umso schöner für dich! Aber wieso bist du dafür extra nach Deutschland gezogen?

Luxemburg ist leider ein sehr kleines Land, was heißt, dass viele Kurse bei uns an der Universität gar nicht erst angeboten werden. Dafür haben wir aber enge und gute Verhältnisse mit ausländischen Universitäten und Hochschulen und viele von uns gehen ins direkte Ausland. Ich hatte anfangs die Wahl, ob ich nach Deutschland oder Belgien wollte - beides die Länder, die am Bekanntesten für Studenten aus Luxemburg sind. Belgien fiel aber weg, weil ich keine großen Ambitionen hatte, mich noch intensiver in mein Französisch zu knien. Ich bin nicht schlecht, aber auch weit entfernt von einem annähernd ähnlichen Niveau wie im Deutschen. Am Ende hatte ich die Wahl zwischen Köln und Hamburg - und sind wir mal ehrlich, wer hätte da nicht Hamburg gewählt?

Das kann ich absolut nachvollziehen! Wie lange dauert dein Studium denn insgesamt und wie lange brauchst du noch dafür?

Mein Studium dauert in der Regel 6 Semester, also 3 Jahre, mit einem Praxissemester. Da ich Depp mir aber zwischen dem ersten und zweiten Semester die Bandscheibe rausgehauen habe, dann zwischen dem zweiten und dritten operiert werden musste und aufgrund anderer gesundheitlicher Probleme mein Praktikum nicht fortsetzen konnte, muss ich leider 2 Semester dran hängen. Lästig, aber leider nicht zu ändern.
An dieser Stelle erst einmal gute Besserung an dich! Das bringt mich aber nun zu der Frage wie du dir dein Studium und auch dein Leben finanzierst?

Mein Studium wird zum Teil - und hier will ich nicht zu privilegiert klingen - von meinen Eltern finanziert. Sie zahlen die Einschreibgebühren und kommen für meine Miete auf. Alles andere übernehme ich mithilfe eines Stipendiums, das bei uns jeder Student bekommen kann. Ähnlich wie Bafög, nur dass ich nichts zurückzahlen muss. Zwar habe ich meinen Eltern schon mehrmals angeboten, selbst für die Einschreibegebühren oder Miete aufzukommen - da ich mir ja zeitlich gesehen einen Nebenjob holen könnte und genug Geld auf dem Konto habe. Aber sie wollen mich so lange wie es ihnen finanziell möglich ist unterstützen. Immerhin greifen sie auch meinen Brüdern finanziell unter die Arme, die beide fest arbeiten und noch zu Hause wohnen.

Das freut mich für dich! Es ist immer einfacher und entspannter wenn die Eltern einem helfen können. Wie ist denn deine aktuelle Wohnsituation?

Ich wohne in einer 20m² Studentenwohnung. Das ganze ist ein Gebäude von einer Stiftung, die quer durch Deutschland Studentenwohnungen vermietet. Das heißt ich hab ein Zimmer mit kleiner Kitchenette (klein ist hier wirklich noch übertrieben - oder heißt das in dem Fall untertrieben?) und einem winzig kleinen Bad. Aber offen gestanden mag ich es. Ich finde es richtig erfrischend meinen eigenen Raum zu haben, für den ich alleine sorge und in dem mir keiner reinredet. Witzigerweise bin ich sogar bedeutend ordentlicher und mache öfters sauber, als zu Hause, wo Mama spätestens nach zwei Wochen mit dem Staubwedel bereit steht. Das Einzige, was ich wirklich gerne für später mal haben möchte, ist ein Ofen. Es ist grausam ohne auskommen zu müssen.

Oh ja, ich glaube ohne Ofen währe ich gar nicht überlebensfähig... Aber zurück zum Thema, was möchtest du machen, wenn du dein Studium abgeschlossen hast? Weitere Fortbildungen oder direkt ins Arbeitsleben starten?

Voraussichtlich werde ich mich Mitte nächsten Semesters - mein letztes - an die Jobsuche setzen. Ich habe vor so schnell wie möglich arbeiten zu können, einfach um nicht in einer ewigen Schleife von Ausbildung, Studium, Schule und so hängen zu bleiben. Irgendwann muss ich arbeiten und je länger es dauert, desto ärger könnte das späterhin werden. Nennt mich spießig, aber ich will wirklich so schnell wie möglich in die Rentenkasse einzahlen können mit einem Vollzeitjob. Mit meiner gesundheitlichen Vorgeschichte weiß ich nämlich nicht, ob ich weitere Verlängerungen des Rentenalters rein körperlich schaffen werde.
An dieser Stelle erst einmal gute Besserung an dich! Das bringt mich aber nun zu der Frage wie du dir dein Studium und auch dein Leben finanzierst?

Mein Studium wird zum Teil - und hier will ich nicht zu privilegiert klingen - von meinen Eltern finanziert. Sie zahlen die Einschreibgebühren und kommen für meine Miete auf. Alles andere übernehme ich mithilfe eines Stipendiums, das bei uns jeder Student bekommen kann. Ähnlich wie Bafög, nur dass ich nichts zurückzahlen muss. Zwar habe ich meinen Eltern schon mehrmals angeboten, selbst für die Einschreibegebühren oder Miete aufzukommen - da ich mir ja zeitlich gesehen einen Nebenjob holen könnte und genug Geld auf dem Konto habe. Aber sie wollen mich so lange wie es ihnen finanziell möglich ist unterstützen. Immerhin greifen sie auch meinen Brüdern finanziell unter die Arme, die beide fest arbeiten und noch zu Hause wohnen.

Das freut mich für dich! Es ist immer einfacher und entspannter wenn die Eltern einem helfen können. Wie ist denn deine aktuelle Wohnsituation?

Ich wohne in einer 20m² Studentenwohnung. Das ganze ist ein Gebäude von einer Stiftung, die quer durch Deutschland Studentenwohnungen vermietet. Das heißt ich hab ein Zimmer mit kleiner Kitchenette (klein ist hier wirklich noch übertrieben - oder heißt das in dem Fall untertrieben?) und einem winzig kleinen Bad. Aber offen gestanden mag ich es. Ich finde es richtig erfrischend meinen eigenen Raum zu haben, für den ich alleine sorge und in dem mir keiner reinredet. Witzigerweise bin ich sogar bedeutend ordentlicher und mache öfters sauber, als zu Hause, wo Mama spätestens nach zwei Wochen mit dem Staubwedel bereit steht. Das Einzige, was ich wirklich gerne für später mal haben möchte, ist ein Ofen. Es ist grausam ohne auskommen zu müssen.

Oh ja, ich glaube ohne Ofen währe ich gar nicht überlebensfähig... Aber zurück zum Thema, was möchtest du machen, wenn du dein Studium abgeschlossen hast? Weitere Fortbildungen oder direkt ins Arbeitsleben starten?

Voraussichtlich werde ich mich Mitte nächsten Semesters - mein letztes - an die Jobsuche setzen. Ich habe vor so schnell wie möglich arbeiten zu können, einfach um nicht in einer ewigen Schleife von Ausbildung, Studium, Schule und so hängen zu bleiben. Irgendwann muss ich arbeiten und je länger es dauert, desto ärger könnte das späterhin werden. Nennt mich spießig, aber ich will wirklich so schnell wie möglich in die Rentenkasse einzahlen können mit einem Vollzeitjob. Mit meiner gesundheitlichen Vorgeschichte weiß ich nämlich nicht, ob ich weitere Verlängerungen des Rentenalters rein körperlich schaffen werde.
Das ist absolut verständlich. Aber wie sehen die Berufsaussichten in deinem Beruf aus eigentlich aus? Machst du dir Sorgen das die Bücher werden nach und nach aussterben könnten oder du deine Berufswahl einmal bereuen könntest?

Oh Gott, ich kann grad nicht glauben, dass du die Frage gebracht hast! Doch, eines Tages macht es Puff und alles je auf Papier verfasste Wort wird sich in Luft auflösen und Bücher werden zu Staub zerfallen. Jetzt mal im Ernst, jeder der diese Frage stellt (und ich krieg die Frage fast jedes Mal gestellt) sollte erst mal überlegen, bevor er den Mund aufmacht. Natürlich werden traditionelle Medien nicht einfach so aussterben. Klar, sie werden weniger und das Buchwesen ist im Wandel. Aber wisst ihr was? Das Bibliothekswesen auch! Vor allem aus dem skandinavischen Raum kommt aktuell (und mit aktuell meine ich seit 20 Jahren - also quasi so lange wie man schon von der Digitalisierung spricht und die wird ja auch dauernd als aktuelles Thema verkauft) immer mehr der Gedanke von der Bibliothek als dritter Ort hervor.

Kannst du näher ausführen was mit der Bibliothek als dritter Ort gemeint ist?

Hierbei redet man davon, dass öffentliche Bibliotheken nicht mehr nur ein Ort sind, an dem man Bücher und Wissen einsperrt, sondern Menschen einen Ort zum sozialen und interkulturellen Austausch bietet. Viele neue Bibliotheken haben mittlerweile Cafés innen drin. Arbeitsräume und -flächen werden wichtiger, es wird viel mehr als nur den Service der Ausleihe angeboten, sondern man geht Partnerschaften mit Lehrorganisationen ein oder hält Workshops ab. Lesungen, Basare, all das was eigentlich toll ist und Spaß bringt findet Einzug in die Bibliothek. Die Bibliothekare, die nur Bücher als wahren Informationsträger ansehen sind am Aussterben - oder, naja, gehen halt in Rente. Und das ist der Knackpunkt: In den nächsten Jahren wird es zu noch mehr Neubesetzungen im Bibliothekswesen kommen, durch den Demographiewandel.
Wie genau sieht es denn mit den Arbeitsplätzen aus, wie du bereits angedeutet hast scheint es ja doch mehr davon zu geben, als man denkt?

Die Situation ist so schlimm, dass viele Stellen bis zu viermal ausgeschrieben werden müssen, bis sich jemand drauf meldet. Es werden für gerade erst fertig gewordene Absolventen sogar Leitpositionen eröffnet, weil sonst kein Personal dafür da ist. Die Chancen stehen aktuell wirklich sehr gut. Und vor allem hat man dadurch auch mehr die Möglichkeit, die notwendige Veränderung selber maßgebend mit anzutreiben.

Das sind dann ja doch überraschend gute Zukunftsaussichten. Du wohnst jetzt schon ungefähr 3 Jahre alleine, was vermisst du am meisten an deiner Heimat?

Eindeutig meinen Hund. Zu meinen Eltern und meinen Brüdern habe ich immer noch Kontakt online und wenn ich so an die Gesellschaft in Luxemburg denke ... da sind mir die Norddeutschen dann doch um einiges sympathischer. Außerdem genieße ich es richtig, in einer Großstadt zu sein, in der es niemanden juckt was ich tue oder wie es mir geht, und ich einfach nur ich sein kann. Zu Hause weiß im Dorf jeder alles. Da kommen Leute auf einen zu, die du nicht mal kennst, und fragen dich sehr spezifisch nach deinem Studium und deinem letzten Krankenhausaufenthalt aus. Und nerven generell mit extremem Eindringen in deine Privatsphäre und jeder hat eine Meinung zu deinem Leben. Da kann ich ganz gut darauf verzichten.

Mir ist meine Privatsphäre auch sehr wichtig, da würde ich auch nicht wollen, dass ich an jeder Straßenecke angequatscht werde. Möchtest du denn nach deinem Studium weiter in Deutschland arbeiten oder lieber wieder zurück nach Luxemburg?

Ja, absolut. Allerdings bin ich nicht so festgefahren, dass ich mich stur an Deutschland halten will. Wenn sich hier keine Möglichkeit ergibt - und ich rede damit sowohl von Job, als auch erschwinglicher Wohnung - werde ich wieder zurück nach Luxemburg gehen. Ich hab noch mein Zimmer bei meinen Eltern und in Luxemburg wird ebenso händeringend nach Personal gesucht, wie hier. Ich weiß, dass ich so oder so irgendwo unterkommen werde und meine erste Einstellung auch nicht die gleiche sein muss, in der ich nachher in die Rente gehe. Deshalb möchte ich mir von vorne herein so viele Türen wie möglich offen halten.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview, ich wünsche dir noch einen schönen Tag! Ich hoffe ihr konnten vielleicht den ein oder anderen Tipp für euch und euer Leben aus diesem Interview ziehen.

Lasst uns beiden gerne einen Kommentar da, wie euch das Interview gefallen hat, welche weiteren Fragen euch nun noch auf der Seele brennen und welche weiteren Themen euch interessieren würden!



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Kommentar zum Artikel Meine Zukunft als Bibliothekarin.
Um auf een artikel antworten zu können,
muss Ihr Level mindestens Straßenmusiker sein.
Lesen Sie hier wie Sie mehr Fans verdienen.
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Anonym Schrieb auf 03-12 17:53:
Sheerio Schrieb:
ich arbeite auch in einer bibliothek und liiieeeeebe es
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Lavaria Schrieb auf 03-12 15:06:
Lavaria Schrieb:
DerMessias Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Mucen Schrieb:
Darf man fragen für welchen Weg du dich entschieden hast? Und es klingt ja nicht so positiv, bereust du deine Wahl?
Ich hab erst meinen B.A. in Soziologie gemacht, dann ein FSJ an einem Förderzentrum zwischen geschoben, dann meinen M.A. in Angewandter Ethik und Konfliktmanagement. Jetzt suche ich seit fast 4 Monaten nach einem Job, bisher kann jedoch keiner der Arbeitgeber was mit einer Ethikerin anfangen

Mein Weg war bisher und ist es immer noch, dass zu machen, was mit Freude macht  Ich habe sehr gerne studiert und gerade die Themen im Bereich der Wirtschafts-, Tier- und Umweltethik, die wir im Studium behandelt haben, finde ich extrem spannend und auch aktuell sehr wichtig und relevant. Ich kann so ein Studium inhaltlich absolut empfehlen. Der nicht so positive Klang kommt also ausschließlich daher, dass es keine Stellen gibt, wenn man fertig ist. Ich finde es eigentlich toll, überall tätig sein zu können, nur gestaltet sich der Berufseinstieg einfach viel schwerer als erwartet. Und ich hasse es, auf die Entscheidungen anderer warten zu müssen
kannst du ned in so ne ethikkommission oder so
bzw wo hast du dich beworben überall

Für die Arbeit in einer Ethikkommission wird man nicht bezahlt... eignet sich also nicht besonders als Job xD
Ich hab mich für die Arbeit in Ministerien, Landratsämtern, Vereinen etc. beworben. Im Bereich Verwaltung, Projektmanagement, Beratung. Alles und nix also :)
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Masilein Schrieb auf 30-11 12:06:
Masilein Schrieb:
DerMessias Schrieb:
finde die idee auch cool (und wünschte mein studium würde mich auch direkt für job qualifizieren : ) ) aber könnt ihr pls nächstes mal die boxen nummerieren weil war verwirrt
vorallem finde ich halt cool dass mask gleich so yolo ausland weil das ja trotz geographischer nähe trotzdem noch ein paar so behördliche hürden bringt oder?? und was lernt man in studium eig genau weil kann mir ned vorstellen dass du 5 semester mit wie ordne ich bücher ein und strukturiere ne bib füllen kannst aber kann mir nix anderes vorstellen??

also Studium im Ausland ist nicht ganz so easy wie im Heimatsland - aber als Luxemburger kannst du kaum was im eigenen Land studieren, weshalb das bei uns jetzt nicht wirklich als Hürde wahrgenommen wird. Like, klar, ich musste mich bei einer Behörder anmelden und die dafür zahlen, dass die meinen fucking dreisprachigen Diplom von französisch-deutsch-englisch auf deutsch übersetzen. Das war schon dezent lächerlich. Aber für den Rest ziemlich easy weil es immer noch EU ist.
Und man lernt eigentlich recht wenig, was jetzt so Bibliothekar im traditionellen Sinne schreit. Wir lernen halt recherchieren (immerhin sind wir am Ende Informationsspezialisten - das sagen zumindest immer unsere Dozenten). Darüber hinaus haben wir Fächer wie Nutzerforschung, Katalogisieren (ja, das muss sein, aber ist nur für 1 Semester) und dann natürlich die ganzen Wahlpflkichtfächer in denen wir Projekte oft in Zusammenhang mit Bibliotheken oder anderen Informationseinrichtungen organisieren und veranstalten. Was halt die wenigsten wissen: Selbst der traditionelle Bibliothekar hat nicht den ganzen tag mit Bücher wegstellen zugebracht, sondern von Anfang an war Recherche und Sammlung / Zusammenführung von Wissen und Information die Hauptaufgabe.
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Masilein Schrieb auf 30-11 12:00:
Masilein Schrieb:
Joyfully Schrieb:
leider werden bibliotheken immer unwichtiger und immer weniger leute lesen :/

... du hast da eine verdammt große Bildungslücke
zudem sind Bibliotheken grad im Wandel und sind nicht mehr nur für Bücher da - was ich im Interview ein bisschen anspreche
und das mit dem Lesen stimmt lustigerweise auch nicht so wirklich
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Anonym Schrieb auf 27-11 22:24:
DerMessias Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Mucen Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Diese Interview-Reihe finde ich eine tolle Idee. Ich wünschte, die hätte es schon gegeben, als ich mich für meinen Berufsweg entscheiden musste...
Darf man fragen für welchen Weg du dich entschieden hast? Und es klingt ja nicht so positiv, bereust du deine Wahl?
Ich hab erst meinen B.A. in Soziologie gemacht, dann ein FSJ an einem Förderzentrum zwischen geschoben, dann meinen M.A. in Angewandter Ethik und Konfliktmanagement. Jetzt suche ich seit fast 4 Monaten nach einem Job, bisher kann jedoch keiner der Arbeitgeber was mit einer Ethikerin anfangen

Mein Weg war bisher und ist es immer noch, dass zu machen, was mit Freude macht  Ich habe sehr gerne studiert und gerade die Themen im Bereich der Wirtschafts-, Tier- und Umweltethik, die wir im Studium behandelt haben, finde ich extrem spannend und auch aktuell sehr wichtig und relevant. Ich kann so ein Studium inhaltlich absolut empfehlen. Der nicht so positive Klang kommt also ausschließlich daher, dass es keine Stellen gibt, wenn man fertig ist. Ich finde es eigentlich toll, überall tätig sein zu können, nur gestaltet sich der Berufseinstieg einfach viel schwerer als erwartet. Und ich hasse es, auf die Entscheidungen anderer warten zu müssen
kannst du ned in so ne ethikkommission oder so
bzw wo hast du dich beworben überall
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Joyfully Schrieb auf 27-11 22:24:
Joyfully Schrieb:
leider werden bibliotheken immer unwichtiger und immer weniger leute lesen :/
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Anonym Schrieb auf 27-11 22:23:
DerMessias Schrieb:
finde die idee auch cool (und wünschte mein studium würde mich auch direkt für job qualifizieren : ) ) aber könnt ihr pls nächstes mal die boxen nummerieren weil war verwirrt
vorallem finde ich halt cool dass mask gleich so yolo ausland weil das ja trotz geographischer nähe trotzdem noch ein paar so behördliche hürden bringt oder?? und was lernt man in studium eig genau weil kann mir ned vorstellen dass du 5 semester mit wie ordne ich bücher ein und strukturiere ne bib füllen kannst aber kann mir nix anderes vorstellen??
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Anonym Schrieb auf 27-11 18:00:
Mucen Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Mucen Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Diese Interview-Reihe finde ich eine tolle Idee. Ich wünschte, die hätte es schon gegeben, als ich mich für meinen Berufsweg entscheiden musste...
Darf man fragen für welchen Weg du dich entschieden hast? Und es klingt ja nicht so positiv, bereust du deine Wahl?
Ich hab erst meinen B.A. in Soziologie gemacht, dann ein FSJ an einem Förderzentrum zwischen geschoben, dann meinen M.A. in Angewandter Ethik und Konfliktmanagement. Jetzt suche ich seit fast 4 Monaten nach einem Job, bisher kann jedoch keiner der Arbeitgeber was mit einer Ethikerin anfangen

Mein Weg war bisher und ist es immer noch, dass zu machen, was mit Freude macht  Ich habe sehr gerne studiert und gerade die Themen im Bereich der Wirtschafts-, Tier- und Umweltethik, die wir im Studium behandelt haben, finde ich extrem spannend und auch aktuell sehr wichtig und relevant. Ich kann so ein Studium inhaltlich absolut empfehlen. Der nicht so positive Klang kommt also ausschließlich daher, dass es keine Stellen gibt, wenn man fertig ist. Ich finde es eigentlich toll, überall tätig sein zu können, nur gestaltet sich der Berufseinstieg einfach viel schwerer als erwartet. Und ich hasse es, auf die Entscheidungen anderer warten zu müssen
Das klingt aber auch nach einem sehr interessantem Weg!! Kann das mit der Einstellung aber verstehen, ist wohl immer schwer, wenn man ein wenig "speziellere" Sachen studiert oder lernt, das es dann nicht ganz so leicht wird... 
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Lavaria Schrieb auf 27-11 17:13:
Lavaria Schrieb:
Mucen Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Diese Interview-Reihe finde ich eine tolle Idee. Ich wünschte, die hätte es schon gegeben, als ich mich für meinen Berufsweg entscheiden musste...
Darf man fragen für welchen Weg du dich entschieden hast? Und es klingt ja nicht so positiv, bereust du deine Wahl?
Ich hab erst meinen B.A. in Soziologie gemacht, dann ein FSJ an einem Förderzentrum zwischen geschoben, dann meinen M.A. in Angewandter Ethik und Konfliktmanagement. Jetzt suche ich seit fast 4 Monaten nach einem Job, bisher kann jedoch keiner der Arbeitgeber was mit einer Ethikerin anfangen

Mein Weg war bisher und ist es immer noch, dass zu machen, was mit Freude macht  Ich habe sehr gerne studiert und gerade die Themen im Bereich der Wirtschafts-, Tier- und Umweltethik, die wir im Studium behandelt haben, finde ich extrem spannend und auch aktuell sehr wichtig und relevant. Ich kann so ein Studium inhaltlich absolut empfehlen. Der nicht so positive Klang kommt also ausschließlich daher, dass es keine Stellen gibt, wenn man fertig ist. Ich finde es eigentlich toll, überall tätig sein zu können, nur gestaltet sich der Berufseinstieg einfach viel schwerer als erwartet. Und ich hasse es, auf die Entscheidungen anderer warten zu müssen
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Masilein Schrieb auf 27-11 16:56:
Masilein Schrieb:
Palelilac Schrieb:
omg was wusste gar ned dass masi an der haw studiert weil bewerbe mich für nächstes sommersemester auch an der haw für den gleichen studiengang

ernsthaft? :d aber voraussichtlich bin ich dann nicht mehr da
aber dann können wir danach über Dozenten lästern :d
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Anonym Schrieb auf 27-11 16:32:
Mucen Schrieb:
Lavaria Schrieb:
Diese Interview-Reihe finde ich eine tolle Idee. Ich wünschte, die hätte es schon gegeben, als ich mich für meinen Berufsweg entscheiden musste...
Darf man fragen für welchen Weg du dich entschieden hast? Und es klingt ja nicht so positiv, bereust du deine Wahl?
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Lavaria Schrieb auf 27-11 16:10:
Lavaria Schrieb:
Diese Interview-Reihe finde ich eine tolle Idee. Ich wünschte, die hätte es schon gegeben, als ich mich für meinen Berufsweg entscheiden musste...
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Anonym Schrieb auf 27-11 15:53:
Mucen Schrieb:
Palelilac Schrieb:
omg was wusste gar ned dass masi an der haw studiert weil bewerbe mich für nächstes sommersemester auch an der haw für den gleichen studiengang
Ich war tatsächlich auch am überlegen ob ich das studieren will, habe mich dann aber aufgrund der fahrt dagegen entschieden. Und nen Umzug kann ich mir halt auch net leisten, also fiel das weg.
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Palelilac Schrieb auf 26-11 16:07:
Palelilac Schrieb:
wintersemester ned sommersemester wow bin schlau
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Palelilac Schrieb auf 26-11 16:04:
Palelilac Schrieb:
omg was wusste gar ned dass masi an der haw studiert weil bewerbe mich für nächstes sommersemester auch an der haw für den gleichen studiengang
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Anonym Schrieb auf 25-11 09:33:
Mucen Schrieb:
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und danke noch einmal @Masilein  für das Interview und @Zeitgeist  für das Layout!!




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