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Tagesnews
Der Klimawandel vor meiner Haustür (durch Anonym)



Alle Welt
spricht von ihm: dem Klimawandel. Wir versuchen Plastik zu vermeiden, auf Fernverkehrsmittel zu verzichten, streben ein nachhaltigeres Leben an. Wir möchten ja nicht, dass die Polarkappen weiter schmelzen und den süßen Eisbären bald der Lebensraum wegfällt. Wir möchten auch nicht, dass die Korallenriffe sterben oder ganze Länder brennen, wie zuletzt in Australien. All das ist fern von uns, sodass viele den Klimawandel leider nicht wirklich ernst nehmen. Doch was passiert da, vor unserer Tür?

 

. 


Ich habe lange überlegt wo und wie ich diesen Beitrag formulieren möchte und habe entschieden es wie eine Reportage zu behandeln und in den News zu posten. Falls ich zwischendurch zu persönlich werde, bitte ich um Entschuldigung. Mir war es in erster Linie besonders wichtig diesem Thema eine große Plattform zu bieten, weil ich gesehen habe, wie wichtig es ist auf dieses Thema immer wieder aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass auch wir direkt betroffen sind.
Das Sauerland – eine Mittelgebirgsregion in Nordrhein-Westfalen oder auch: meine Heimat. Ich bin in einer kleinen Stadt an der Grenze des Sauerlands aufgewachsen, ganz nah zum Ruhrgebiet, ich bin praktisch ein Mittelstück beider, doch mehr liebe ich das Sauerland, Umgeben von Wäldern und ewig viel Grün. Ich könnte allein aus diesem Grund schon niemals für immer in einer riesigen Stadt wie Berlin leben, mit würden die Wälder, die Hügel und Weiden sehr fehlen. Ich verspüre tatsächlich innere Unruhe, wenn ich längere Zeit nicht mehr in der Natur gewesen bin. Als Kinder spielten wir täglich im Wald und auch heute gehe ich ständig in den Wald, wenn ich mal in der Heimat zu Besuch bin. Es gehört zu mir und meinem Leben. Doch unabhängig davon, ist der Wald das zu Hause von Millionen verschiedenster Lebewesen und ein wichtiger Teil unseres Planeten: Ein Teil der Lunge, die uns alle mit frischer Luft versorgt. Ein Teil des Magens, der unzählig viele Tiere und auch uns mit Nahrung versorgt.Ein Teil der Schönheit, die mit jedem Frühling erwacht.
Es ist Sonntag. 

Ich bin selten zu Besuch bei meinen Eltern und wenn ich mal da bin, nutze ich jede Sekunde mit ihnen. Ich habe meinen Vater gefragt, ob wir nicht mal wieder alle gemeinsam Pilze im Wald sammeln gehen möchten. Es war immer schon ein Familienritual zur Herbstzeit den Wald nach Pilzen abzusuchen, mit der Natur näher zu werden und neues zu entdecken. Papa willigte eifrig ein, denn das Pilze sammeln ist ein wirklich großes Hobby von ihm, dass er mit Leidenschaft verfolgt. Gleich schlägt er vor seinen Lieblingswald nicht weit von zu Hause zu besuchen und packt die Körbe aus. Mama entschied sich wegen Kopfschmerzen zu Hause zu bleiben, so wurde es ein Kinder-Vater-Ausflug: auch sehr schön! Wir stiegen ins Auto und fuhren los. Desto näher wir dem Waldstück kamen, desto vertrauter wurde er mir. Zuletzt waren wir vor 3 Jahren in diesem Wald und gingen mit Tonnenweise Pilzen aus dem Wald heraus. Wir trafen damals unterwegs auf Rehe, auf zahme Wildschweine und sahen sogar eine Eule. Ich habe schöne Erinnerungen an diesen Wald. Wir steigen also aus, schnappen uns die Körbe und brechen auf. 

Der Wald war ganz ruhig, eher matschig als nass. Irgendwie kahler als sonst und lebloser. Die Anfangspassagen, die sonst sehr dicht waren, ließen diesmal viel Einblick zu. „Eigentlich sieht man hier immer schon Wildschweine“, stellt mein Vater fest, doch diesmal ist keiner hier. Ist ja nicht schlimm, denke ich mir. Wir sind ja wegen der Pilze hier, vielleicht sind die Wildschweine einfach zufällig mal nicht da. Wir nähern uns gerade dem Abschnitt, in dem wir damals so viele Pilze sammelten und dann… Kein Baum mehr übrig. Der Abschnitt der sonst mit ewig hohen Fichten bewachsen war, war völlig tot und grau, hier und da mal ein stümmeliger Baum, der gerade noch so stehen konnte. Sowas sah ich in dieser Form zuletzt bei dem Sturm Kyrill von 2008, das hier war allerdings kein Sturm. 
Mein Vater setzte die Route schweigend fort zum nächsten Abschnitt, denn Pilze findet man vor allem dort, wo viele Nadelbäume (also Fichten) stehen. Alle Abschnitte in dem gesamten, riesigen Wald, die wir aufsuchten, waren voller toter Bäume oder völlig abgeholzt. Hier war keinerlei Leben mehr zu sehen, alles war öde, grau und leblos. Von einem Hügel aus konnten wir in die  nächsten Wälder in der Umgebung schauen, doch überall das selbe: Überall kahle Stellen in Mitten der Wälder, überall tote Fichten, völlig grau und nadellos. Es ist traurig anzusehen, wie viel Wald in nur drei Jahren verloren gegangen ist und noch trauriger, wie lange er brauchen wird um sich davon zu erholen. Wir beendeten unsere Tour und suchten einen ferneren Wald auf, doch ihr könnt euch vermutlich vorstellen wie auch dieser aussah. Ich tippe diese Worte unter Tränen in den Augen, weil ich gesehen habe, wie unsere Wälder sterben. Dieses Sterben ist ausschließlich das Resultat des Klimawandels, den jeder von uns mit verursacht. Durch die hohen Temperaturen und die ausbleibenden Regentage steigt die Population der Borkenkäfer, welche die Fichten befallen, die Leitungen im Bast des Baumes zerstören und so den Baum töten. Aber auch die allgemeine Trockenheit und die erhöhten Temperaturen lassen die Wälder sterben. Dieses Sterben der Wälder sehe ich hier, vor meiner Tür, doch es geschieht überall. Hier sterben gerade unendlich viele Fichten, wenige Städte weiter sämtliche Buchen. In Thüringen starben 20.000 Hektar Wald ab, im vergangenen Jahr. In diesem: Mehr als 40.000 Hektar, und das allein bis Juni 2020.
Das Sterben der Wälder betrifft uns alle und passiert in diesem Augenblick, nur wenige Kilometer von uns entfernt, vielleicht sogar direkt vor der Tür. Wie wir den Wald aktiv retten können, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass wenn jeder aktiv GEGEN den Klimawandel handelt und sich bewusst wird was wir damit anrichten, dann können wir nicht nur den Eisbären vor dem Ertrinken schützen, sondern auch unsere deutschen Wälder und damit uns selbst, denn ohne ihn wird uns bald die Luft ausgehen und das meine ich leider nicht nur metaphorisch. 

 

Wie sieht es in euren Wäldern aus? Schaut in eure nächste Umgebung, nehmt die Veränderungen der Natur und der Tierwelt wahr, seht, was da draußen passiert und sprecht darüber. Ich fühl mich gerade bisschen wie Greta Thunberg, aber es ist so wahnsinnig wichtig.



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Kommentar zum Artikel Der Klimawandel vor meiner Haustür.
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Masilein Schrieb auf 02-10 11:27:
Masilein Schrieb:
MsSuicideSheep Schrieb:
@masi und @messi ja also ich wollte das tatsächlich erst einfach zum blog machen auch, aber wollte dem einfach ne große Plattform schenken, daher hab ich mich dann nach Zustimmung des ntteams für n Newsartikel entschieden. Deswegen hat er auch weniger facts und co weils halt einfach runtergeschrieben ist statt recheriert (ist halt kein journalistischer Artikel). ich hoffe dass ihr und auch die anderen darüber hinweg sehen könnt. In erster Linie war es mir einfach ein sehr großes Anliegen diese Erfahrung zu publizieren, eben weil ich selbst davon bis vor kurzem nicht viel mitbekommen habe.
Zu den Borkenkäfern: Ja, die gab und gibt es schon immer, sie sind immer schon ein "Problem", weil sie gesunde Bäume befallen, die der Förster vllt eben noch nicht abschlagen wollte/müsste (was aber trotzdem noch im "Kreislauf" der Natur stattfand), aber nie war es so ein Problem wie jetzt, weil er sich eben so rasant vermehrt und sich immer weiterentwickelt, was heißt, dass er nicht nur Fichten befallen wird. 
Insofern ist es ja ok, und ich glaube die meisten von uns würden es sogar richtig cool finden, wenn du die Lust dazu hast, das ein bisschen weiter zu vertiefen und beispielsweise auf die Probleme des deutschen Holzmarkts eingehen würdest oder wie die Länder daran arbeiten, die Problematik in den Griff zu bekommen.
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Anonym Schrieb auf 01-10 15:25:
MsSuicideSheep Schrieb:
@masi und @messi ja also ich wollte das tatsächlich erst einfach zum blog machen auch, aber wollte dem einfach ne große Plattform schenken, daher hab ich mich dann nach Zustimmung des ntteams für n Newsartikel entschieden. Deswegen hat er auch weniger facts und co weils halt einfach runtergeschrieben ist statt recheriert (ist halt kein journalistischer Artikel). ich hoffe dass ihr und auch die anderen darüber hinweg sehen könnt. In erster Linie war es mir einfach ein sehr großes Anliegen diese Erfahrung zu publizieren, eben weil ich selbst davon bis vor kurzem nicht viel mitbekommen habe.
Zu den Borkenkäfern: Ja, die gab und gibt es schon immer, sie sind immer schon ein "Problem", weil sie gesunde Bäume befallen, die der Förster vllt eben noch nicht abschlagen wollte/müsste (was aber trotzdem noch im "Kreislauf" der Natur stattfand), aber nie war es so ein Problem wie jetzt, weil er sich eben so rasant vermehrt und sich immer weiterentwickelt, was heißt, dass er nicht nur Fichten befallen wird. 
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Lightstone Schrieb auf 30-09 19:24:
Lightstone Schrieb:
Oh habe voll lange mit schreiben gestruggelt bis ich gemerkt habe woran das liegt. xD
Finde das Thema traurig, aber gut geschrieben, auch die Bilder sind sehr gut & man fühlt richtig mit. sad Layout finde ich toll gemacht, allerdings bisschen schade das man auf der ersten Seite die weisse Schrift beim Nebel hat, eher schlecht zu lesen. D: Aber sonst gefällt es mir echt gut & passt auch super zur Reportage. <3 
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Masilein Schrieb auf 30-09 19:06:
Masilein Schrieb:
DerMessias Schrieb:
also richtig schönes layout wie immer blablabla sag ich bei dir eh immer weils so ist

aber klimawandel und plastik ://// hat jetzt ned so hart viel miteinander zu tun, und auch borkenkäfer waren einfach immer schon ein problem in monokulturen wie es viele wälder (vor allem eben mit fichten) sind und trockenheit (also bisschen weniger regen wie bei uns, nicht trocken wie in der wüste) muss jetzt auch nicht zwangsläufig zu waldsterben führen und der klimawandel nicht zu trockenheit und und und
du verstehst

finde die idee gut aber das ganze ist irgendwie ziemlich am thema vorbei kommt mir vor, vlt auch weils ein für dich sehr emotionales thema ist, aber hätte dann halt noch irgendwie geil gefunden wenns son "mach das und das um die wälder DEINER heimatstadt zu retten"-aufruf gegeben hätte oder so
Der Borkenkäfer ist schon mit dem Steigen der Temperaturen mehr zu Problem geworden, das haben sie untersucht.
Aber ja, das Problem ist albekannt und so ziemlich jeder Förster tut ja sein möglichstes, die Bäume alle paar Monate zu untersuchen und dann
kranke Bäume auszumerzen, bevor es komplett an den ganzen Wald geht. Wichtiger ist hier wirklich der Umstand Monokultur und der enorm hohe Bedarf nach Billigholz (die ganze Nummer mit dem Baumsterben hat zu einem Einsturz der Holz-Wirtschaft geführt und der Holzpreis ist einfach mal so hart im Keller, weil es zum Großteil nur noch halb kaputtes / totes Holz gibt. Dabei fördert der Bedarf nach Holz (wie beispielsweise durch Ikea
verschuldet - unter anderem, Ikea ist nicht der einzige Feind unserer europäischer Wälder) das Problem nur noch weiter.
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Anonym Schrieb auf 30-09 18:50:
DerMessias Schrieb:
also richtig schönes layout wie immer blablabla sag ich bei dir eh immer weils so ist

aber klimawandel und plastik ://// hat jetzt ned so hart viel miteinander zu tun, und auch borkenkäfer waren einfach immer schon ein problem in monokulturen wie es viele wälder (vor allem eben mit fichten) sind und trockenheit (also bisschen weniger regen wie bei uns, nicht trocken wie in der wüste) muss jetzt auch nicht zwangsläufig zu waldsterben führen und der klimawandel nicht zu trockenheit und und und
du verstehst

finde die idee gut aber das ganze ist irgendwie ziemlich am thema vorbei kommt mir vor, vlt auch weils ein für dich sehr emotionales thema ist, aber hätte dann halt noch irgendwie geil gefunden wenns son "mach das und das um die wälder DEINER heimatstadt zu retten"-aufruf gegeben hätte oder so
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Masilein Schrieb auf 30-09 18:44:
Masilein Schrieb:
Dacia Schrieb:
Masilein Schrieb:
Finde es schade, dass mich der Beitrag mit mehr Fragen, als Antworten zurück ließ und ich für die eigentliche Information auf nicht verlinkte externe Medien zurückgreifen musste.

Als Blog hätte mir der Beitrag so in der Form besser gefallen.

Ich vermisse leider ein bisschen die allgemeinen Infos über die eigentliche Problematik (beispielsweise dass einige Länder und Waldbesitzer ja versuchen, das Problem in den Griff zu kriegen und es so einige Techniken dafür gibt, welche Auswirkungen das Bäumesterben nicht nur auf den Sonntagsspaziergang hat und wieso das so schwer umsetzbar ist (ok, hier greife ich vor, es ist immer das Geld)?)
Was ist denn für dich jetzt etwas, was du persönlich ändern wirst, damit die Bäume weniger zerfressen werden?

(Ich will dir hier nicht in die Suppe pullern, das Thema ist gut und verdammt wichtig, aber ich fand den Aspekt Information einfach ein gutes Stück zu kurz geraten. Das war schon bei der Nummer mit Mulan und der ganzen Kontroverse um den Film ein bisschen flach. Wenn ich das als einzige so sehe, dann gerne ignorieren, ich fürchte ich habe sowieso einen etwas zu hohen Anspruch an die Diskussionsthemen auf VP, dem ich selber nur selten gerecht werden kann.)
Also ich stimme zu, dass es recht wenige Informationen gab, ich hätte mir am Ende vllt ein "was kannst du tun um das zu verhindern" gewünscht, was die Diskussionsbeiträge (oder Mulan) angeht, finde ich es überhaupt nicht schlimm, mal einen Beitrag zu lesen der nicht so "trocken" ist und nur Infos enthält. In einer Zeitung hat man ja auch nicht nur die Börsenberichte und den Politikteil sondern eben auch persönliche Reportagen oder Rezensionen, natürlich weiß ich nicht, ob das "lockere" Feeling nur fürs Magazin reserviert ist, aber ich fand es beim Guestwriter suchen schon etwas meh, dass man einen "neutralen" Bericht schreiben soll und nicht bspw eine ausführlichere Rezension machen kann. Fürs Magazin durfte man ja nur eine bestimmte Anzahl an Zeichen verwenden für die "Rezension". Und ok, ich verstehe dass man es irgendwie von den Blogs unterscheiden muss, keine Ahnung, ich fands jetzt jedenfalls nicht so schlimm, aber gebe dir recht dass es etwas mehr Info hätte geben können.
Der Übergang zwischen Blog und News hier auf VP ist recht fließend, weshalb es immer wieder zu Diskussionen kam, bei denen dann am Ende gesagt worden ist: Ernste und eher informationsgerichtete Beiträge in die News, persönliche Berichte in die Blogs. Klar kann man das nicht 100% trennen und News müssen nicht staubtrocken sein (pls nicht, die sollen schon noch Spaß machen). Aber wenn ich halt so einen langen Beitrag habe, bei dem am Ende nur ganze 6 Sätze tatsächlichen Informationswert haben (nicht dass es nicht toll zu lesen war, süß geschrieben und auch ganz nett mal bissl was privat zu einer Person zu erfahren), dann finde ich das persönlich für einen Newsbeitrag bissl wenig. Vor allem, da die Diskussionseinleitung dann noch mit einem "ich weiß nicht, was man gegen das Problem machen könnte" einleitet. Ich traue Kathi zu, dass sie genug zu dem Thema weiß, um uns ruhig ein bisschen mehr Infos mit auf den Weg zu geben und glaube auch, dass die Community mittlerweile alt genug ist, sich nicht mehr gleich durch 3 Informationen hintereinander zu Tode gelangweilt oder wie in der Schule zu fühlen. Die News auf VP müssen nicht immer bitterernste Themen sein, ich fänd's auch geil, wenn ab und an eher legere Themen mit dabei sind, wie eben Rezensionen oder witzige News wie Schlaglöcher in verschiedenen Ländern (dazu kann man was ganz nettes machen und coole Bilder gibt es dazu auch). Aber irgendwo erwarte ich mir dann doch in der Balance zwischen autobiographischem und reiner Information ein bisschen mehr Gleichgewicht oder halt wenigstens die Andeutung oder Verlinkung zu weiteren Quellen in die Richtung.
Aber ist meckern auf hohem Niveau, will jetzt net dass einer denkt ich hate gegen das NT, die News oder Kathi spezifisch. Es ist mir nur persönlich hier wieder ein bisschen extremer aufgefallen. Ich meine, Liebe hat ja in ihrem letzten Newsbeitrag, wenn ich das richtig im Kopf hab, auch den einen oder anderen Witz mit eingebaut (was ich bei der Schwere des Themas zu schätzen wusste).
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Anonym Schrieb auf 30-09 18:25:
Dacia Schrieb:
Masilein Schrieb:
Finde es schade, dass mich der Beitrag mit mehr Fragen, als Antworten zurück ließ und ich für die eigentliche Information auf nicht verlinkte externe Medien zurückgreifen musste.

Als Blog hätte mir der Beitrag so in der Form besser gefallen.

Ich vermisse leider ein bisschen die allgemeinen Infos über die eigentliche Problematik (beispielsweise dass einige Länder und Waldbesitzer ja versuchen, das Problem in den Griff zu kriegen und es so einige Techniken dafür gibt, welche Auswirkungen das Bäumesterben nicht nur auf den Sonntagsspaziergang hat und wieso das so schwer umsetzbar ist (ok, hier greife ich vor, es ist immer das Geld)?)
Was ist denn für dich jetzt etwas, was du persönlich ändern wirst, damit die Bäume weniger zerfressen werden?

(Ich will dir hier nicht in die Suppe pullern, das Thema ist gut und verdammt wichtig, aber ich fand den Aspekt Information einfach ein gutes Stück zu kurz geraten. Das war schon bei der Nummer mit Mulan und der ganzen Kontroverse um den Film ein bisschen flach. Wenn ich das als einzige so sehe, dann gerne ignorieren, ich fürchte ich habe sowieso einen etwas zu hohen Anspruch an die Diskussionsthemen auf VP, dem ich selber nur selten gerecht werden kann.)
Also ich stimme zu, dass es recht wenige Informationen gab, ich hätte mir am Ende vllt ein "was kannst du tun um das zu verhindern" gewünscht, was die Diskussionsbeiträge (oder Mulan) angeht, finde ich es überhaupt nicht schlimm, mal einen Beitrag zu lesen der nicht so "trocken" ist und nur Infos enthält. In einer Zeitung hat man ja auch nicht nur die Börsenberichte und den Politikteil sondern eben auch persönliche Reportagen oder Rezensionen, natürlich weiß ich nicht, ob das "lockere" Feeling nur fürs Magazin reserviert ist, aber ich fand es beim Guestwriter suchen schon etwas meh, dass man einen "neutralen" Bericht schreiben soll und nicht bspw eine ausführlichere Rezension machen kann. Fürs Magazin durfte man ja nur eine bestimmte Anzahl an Zeichen verwenden für die "Rezension". Und ok, ich verstehe dass man es irgendwie von den Blogs unterscheiden muss, keine Ahnung, ich fands jetzt jedenfalls nicht so schlimm, aber gebe dir recht dass es etwas mehr Info hätte geben können.
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Masilein Schrieb auf 30-09 18:00:
Masilein Schrieb:
Finde es schade, dass mich der Beitrag mit mehr Fragen, als Antworten zurück ließ und ich für die eigentliche Information auf nicht verlinkte externe Medien zurückgreifen musste.

Als Blog hätte mir der Beitrag so in der Form besser gefallen.

Ich vermisse leider ein bisschen die allgemeinen Infos über die eigentliche Problematik (beispielsweise dass einige Länder und Waldbesitzer ja versuchen, das Problem in den Griff zu kriegen und es so einige Techniken dafür gibt, welche Auswirkungen das Bäumesterben nicht nur auf den Sonntagsspaziergang hat und wieso das so schwer umsetzbar ist (ok, hier greife ich vor, es ist immer das Geld)?)
Was ist denn für dich jetzt etwas, was du persönlich ändern wirst, damit die Bäume weniger zerfressen werden?

(Ich will dir hier nicht in die Suppe pullern, das Thema ist gut und verdammt wichtig, aber ich fand den Aspekt Information einfach ein gutes Stück zu kurz geraten. Das war schon bei der Nummer mit Mulan und der ganzen Kontroverse um den Film ein bisschen flach. Wenn ich das als einzige so sehe, dann gerne ignorieren, ich fürchte ich habe sowieso einen etwas zu hohen Anspruch an die Diskussionsthemen auf VP, dem ich selber nur selten gerecht werden kann.)
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Anonym Schrieb auf 30-09 17:56:
Dacia Schrieb:
(Oh und zum Layout: Es sieht zwar echt schnieke aus, aber die Einleitung kann man seeehr schlecht lesen links, da musste ich den Text markieren und es nervt ziemlich, dass die voreingestellte Farbe für die Kommentare weiß ist.)
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Anonym Schrieb auf 30-09 17:55:
Dacia Schrieb:
Das kommt mir leider sehr bekannt vor und ich fühle echt mit dir.
Hier haben wir nur einen ganz kleinen Wald, der von mir aus zu Fuß zu erreichen ist, was nicht verwunderlich ist (dass er so klein ist) weil ich in einer Stadt lebe. Also so klein dass er eher ein großer Park ist, aber halt einfach überall Bäume sind mit mehr oder weniger großen Wanderwegen dazwischen. Jedenfalls war dieser Wald früher mein Zufluchtsort und ich bin mega oft nachts dahin, oder allgemein wenn es mir kacke ging, ich hatte da auch meine Lieblingsstellen. Ich war dann einmal längere Zeit (ein halbes Jahr oder so) nicht dort und suchte wieder Zuflucht, weil es mir nicht gut ging und stellte dann mit Erschrecken fest, dass 1/3 des Waldes einfach komplett weg war plötzlich. Wie gesagt, das Gebiet ist nicht sonderlich groß, aber groß genug, dass man es nicht beim reingehen bemerkt. Ich war einfach komplett fertig mit den Nerven, weil mein Lieblingsplatz unter anderem auch weg war. Jetzt ist es einige Jahre später und ich habe erfreut feststellen dürfen, dass wieder Bäume dort gepflanzt wurden und nachgewachsen sind, natürlich nicht so breit wie die vorher, aber wenigstens wurde es nicht so gelassen. Seinen Status als Zufluchtsort musste das Wäldchen aber einbüßen und ich fühle mich teilweise immer noch sehr verloren hier. 

Es ist aber nicht nur hier so, dass die Wälder eingehen. Ich war vor ein paar Jahren in Polen unterwegs in einem Skigebiet, in dem meine Mutter als Kind oft war (Szklarka Poreba falls es jemandem was sagt), allerdings im Sommer zum Wandern. Dort gibt es wirklich wunderschöne Natur. Leider gibt es auch sehr große Abschnitte in denen der Wald komplett tot ist, noch heftiger als auf den Fotos hier, denn in diesen Gebieten sind nur noch graue "Stöcke" oder Stümpfe die im Boden stecken und auch keinerlei Büsche oder sowas, sondern einfach alles grau. Ich habe keine Ahnung, ob da Brände ausgebrochen sind oder wie das Ganze passiert ist, aber ich war komplett erschüttert, weil es einfach total unnatürlich aussah und die Landschaft schon ziemlich verschandelt hat.
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Anonym Schrieb auf 30-09 17:33:
Hypnotika Schrieb:
wir bzw meine eltern haben ja auch einiges an Wald und mein papa war letztes jahr glaub auch echt mit den nerven am ende weil auch sooo viele bäume von borkenkäfern befallen waren und er so viel rausräumen musste
und man merkts halt erst wenns zu spät ist und wenn man die toten Bäume ausm Wald räumt, sind die Käfer natürlich schon längst weiter gewandert also echt katastrophe finds auch so unglaublich traurig 



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