Mal eben einem Freund vor einem wichtigen Ereignis Glück wünschen, immer einen kleinen Talismane in der Jackentasche dabei haben oder aber mal wieder einen Kettenbrief weiter schicken. Heutzutage gehören diese Dinge ja schon zu einem Tagesablauf dazu, doch das diese schon dem Aberglaube angehören, wissen die wenigsten.
Das Wort ''Aberglaube'' entstand im Spätmittelalter durch die Kirche. Diese wollte im 15. Jahrhundert mit dem Begriff die Menschen schlecht reden, die nicht nach der kirchlichen Glaubenslehre lebten und an Zauber, Amulette und heilige Bäume glaubten. Die Kirche sah darin die Gefahr, die Kontrolle über die Menschen zu verlieren. Doch im Laufe der Jahr entwickelte sich die Bevölkerung weiter. Die Wissenschaften wurden interessant und der Glaube an Gott wurde hinterfragt. Damals beschloss die Kirche alle Menschen, die vom Aberglauben nicht abkommen wollten, auf die gleiche Ebene wie Hexen und Zauberer zu stellen. Dies geschah, in dem die Abergläubigen mit Blut und Schande bekämpft wurden.
Der Aberglaube zeigte sich, weil die Menschen im Mittelalter auf einem sehr niedrigem Bildungsstand waren. Wegen des Regens, des Windes, des Sommers und des Winters glaubten sie, dass sie von einer Macht umgeben sind. Wie auch sollten sich diese Dinge die Menschen ohne das Wissen unserer komplexen Welt erklären können, wenn nicht durch eine höhere Macht? Damals konnten sie nicht wissen, dass Beispielsweise der Mond für Ebbe und Flut verantwortlich ist. Ebenso glaubten sie, dass Blitzeinschläge eine göttliche Strafe war.
Zu dieser Zeit war der Glaube an die heidnischen Götter wegen der Kirche lebensgefährlich. Jeder der sich dem ''normalen Glauben'' widersetzte, wurde getötet.
Wenige Jahre später wurde jedoch der Glaube an Teufel, Engel und Geister von der Kirche anerkannt.
Doch wie sieht es damit heute aus? Gibt es immer noch Leute, die an eine höhere Macht glauben?
Die Antwort ist ja. Zwar wissen wir heute, dass weder ein Teufel, noch ein Engel oder sonstige Wesen für das Wetter oder die Gezeiten verantwortlich sind, dennoch halten sich noch immer zahlreiche Menschen an einige Regeln des Aberglaubens.
Beispielsweise gehen viele Menschen nicht unter einer Leiter durch und hüten sich vor schwarzen Katzen. Aber auch vierblättrige Kleeblätter werden gut aufbewahrt und häufig als Symbol des Glücks verwendet. Außerdem gilt Freitag der 13. generell als Unglückstag.
Doch heute ist dies nicht mehr lebensgefährlich, denn an einige wenige Regeln halten wir uns doch alle. ;)
Was kennt ihr für Aberglauben? An welche kleinen Regeln haltet ihr euch selbst?
Kommentiert doch und lasst euch überraschen, an was eure Freunde denn so glauben! :)
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