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Tagesnews
Rezension: Coral Island (durch Libellulinae )

Vor zirka einem Jahr hat meine liebe Teamkollegin Mojito euch und mir das Spiel 'Coral Island' näher gebracht.*klick* (https://de.virtualpopstar.com/home/dailynews?x=read&id=2792) Vor einigen Monaten haben mein Mann und ich uns dann dazu entschlossen dieses Spiel anzufangen, da es auf der PS5 im Playstation Plus Abo enthalten war bzw. ist. So entschieden wir uns dieses Spiel zu streamen um Speicherplatz zu sparen. Das Spiel hat noch einige Updates bekommen im vergleich zum letzten Jahr und so werde ich, mit Unterstützung meines Mannes, Albtraumkrieger, ein Update geben und auch ein paar Vergleiche zu einem sehr bekannten anderen cozy Spiel geben, das kürzlich ein neues Update erhalten hat. Bleibt also dran, wenn ihr mehr Erfahren wollt.

Wir haben, entgegen der Empfehlung von Alex beschlossen auf Deutsch zu spielen und keine bösen Überraschungen erlebt. Ja an einigen Stellen merkt man, dass die Übersetzung etwas lückenhaft ist, aber im großen und ganzen war es gut verständlich und teilweise auch etwas witzig. Lediglich sobald wir Ingame geheiratet haben gibt es ein paar Dialoge die unser Ehemann trotzdem auf Englisch sagt.

Bei der Animation der Bewegungen der Tiere kann ich Alex zustimmen. Teilweise glitchen die Tiere ineinander und sind dann nicht einzeln anzusprechen. Besonders bei den Tieren auf der Unterwasserfarm, die man im späteren Spielverlauf freischalten kann ist es manchmal eine Kunst mit den Tieren zu interagieren und sie glücklich zu halten. Auch die Symbole oberhalb der Tiere die angeben, ob das Tier beispielweise geschoren oder gemolken werden kann fehlen auf der Unterwasserfarm teilweise komplett, man muss also auf gut Glück mit den Tieren interagieren um an die Produkte zu kommen, die die jeweilige Tierart abwirft.

Die Steuerung ist mit dem Kontroller kein Problem. Die Tastenbelegung ist jeweils gleich und funktioniert reibungslos. Man kann nahezu alle Dialoge überspringen und jedes Menü gut und intuitiv ansteuern. Lediglich die Menge der Dialoge finde ich persönlich anstrengend, insbesondere jene die als Herzevent für NPC automatisch starten sobald man zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, sofern es NPCs sind, die mich (leider) überhaupt nicht interessieren und ich eigentlich gerade meine ganz eigene Mission verfolge. Die Dialoge und Events mit NPCs die ich mag und für die ich mich zum Teil aktiv entscheiden kann sind jedoch liebevoll gestaltet und schön anzusehen. Auch schön finde ich, dass jeder NPC seinen eigenen Charakter hat und dieser auch deutlich wird und insbesondere beim Flirten auch eine Charakterentwicklung bei einigen NPCs stattfindet. Wir haben sowohl mit Mark als auch mit Semeru angebändelt, ehe wir letzteren geheiratet haben, weil seine charakterliche Entwicklung für uns sehr schön anzusehen war, ohne zu viel spoilern zu wollen.

Die Erklärung der Minispiele ist leider nach wie vor teilweise nicht ausreichend und man versteht sie erst nach und nach. Schade finde ich auch, dass es jedes Jahr die exakt gleichen Minispiele sind, die teilweise wenig Freude bereiten und man nur froh ist, wenn sie endlich wieder vorbei sind. Schön hätte ich es gefunden, wenn es wenigstens alle 2-3 Jahre im Wechsel unterschiedliche Minispiele gibt.

Mining
Teilweise war es sehr frustrierend in den Höhlen weiter zu kommen. Alle paar Level gibt es einen Fahrtstuhl der gewissermaßen als eine Art Zwischenspeicher dient, ab welchem man beim nächsten Besuch der Miene fortfahren kann. Dafür muss man jedoch pro Ebene den verstecken Durchgang finden und braucht dafür teilweise ewig. Über die Menge der gefundenen Erze in den Mienen könnten wir uns jedoch nicht beklagen. Im weiteren Spielverlauf ist auch die Energie des Charakter zunehmend kein Problem mehr und man muss nicht mehr Unmengen an Nahrung mit sich herum schleppen um voran zu kommen. Besonders hilfreich für die Mienen ist es, die Spielgeschwindigkeit zu verringern, was die Tage länger werden lässt.

Combat
Das Kampfsystem wurde überarbeitet und die Gegner greifen einen nun eher und auch hartnäckiger an, was es notwendig macht zu kämpfen. Besonders einige Gegnertypen sind zunächst recht fies, ehe man eine bessere Waffe erlangt. Ernsthaft schwierig ist das kämpfen jedoch nach wie vor nicht und wir haben nicht einmal in Lebensgefahr geschwebt.

Fishing
Mit der Angel die man zum Start bekommt definitiv teilweise ein Ding der Unmöglichkeit, mit zunehmender Verbesserung jedoch machbarer. Die Variation der Fische lässt leider zu wünschen übrig, wir fangen fast nur Flugblätter (aka Schmutz den niemand braucht) und die immer gleichen Fische. Zufällig die Fische zu bekommen die man benötigt ist also nahezu unmöglich. Für eine Google Recherche und aktives Fischen nach denen, die wir brauchen fehlte uns bisher die Motivation.

Foraging
Zum Spielstart ist das Sammeln ziemlich cool, verliert jedoch mehr und mehr seinen Reiz je weiter man im Spiel voran schreitet.
Diving
Zu beginn sehr anstrengend die Bereiche entsprechend zu säubern und die Quests zu erfüllen, mit zunehmender Verbesserung der Sense jedoch bald kein Problem mehr.

Farming und Ranching
Wir haben lange gebraucht um zu verstehen was wir brauchen um Sprenkler herstellen zu können. Sobald wir unseren Fokus dann entsprechend umgelegt haben und zunächst Unterwasser weiter gemacht haben was auch das kein Problem mehr. Mit der Zeit wird aber auch das ein Selbstläufer. Sprenkler können dann nicht nur bewässern, sondern auch aussäen und ernten. Die Pflege der Tiere ist zunächst anstrengend. Man muss die Ställe zunächst beim Schreiner in Auftrag geben. Später kann man jedoch 'Automaten' freischalten, die die Tiere streicheln, füttern und melken, sofern wir genug Heu im Silo eingelagert haben.

Bug catching
Betreibe ich lieber als Angeln. Ja es ist manchmal tricky sich anzuschleichen und ein Insekt zu fangen ohne, dass es abhaut. Jedoch wird das Insekt grünlich schimmernd angezeigt, wenn man nah genug ist es zu fangen.

Dating
Einige Charaktere haben tatsächlich eine verblüffende Ähnlichkeit. Einige sind auch sehr oberflächlich geschrieben, dennoch haben wir unser Herzblatt gefunden und geheiratet. Er ist nun auch bei uns eingezogen. Kinder haben wir jedoch noch keine.

Herstellung von Produkten
Es können mit Maschinen die auf der Farm platziert werden können Produkte weiter verarbeitet werden, so ist es möglich auf Früchten Saft zu machen und aus diesem Saft später Wein herzustellen welchen man gewinnbringender verkaufen kann. Ein schön gestalteter Prozess, der jedoch einiges an Platz und Zeit erfordert. Die Automatisierung dessen kam für uns bislang nicht in Frage. Es gibt zwar ein freischaltbares Upgrade, welches wir auch erlangt haben, doch hatten wir bislang keine Lust uns mit dem genauen Wirkmechanismus zu befassen.

Kochen
Ist möglich. Auch hier kann man auf jede Truhe auf dem Bauernhof zugreifen, aufgrund einer im späteren Verlauf nahezu nicht leerzukriegenden Energie und einem kaum erhöhrten Prodkutpreis im Verkauf jedoch unnötig.

Crafting
Es können im Inventar selbst Dinge hergestellt werden, im Gegensatz zu Animal Crossing New Horizons braucht man keine Werkbank und muss die Dinge auch nicht im Inventar haben, was man seit des neusten Updates bei ACNH mittlerweile auch nicht mehr braucht. Es kann an jedem Ort jederzeit gecraftet werden, die hergestellten Items landen dann im Inventar. Besonders praktisch für das Mining.

Weiterer ACNH vergleich
Persönlich gefällt mir die Tauchmechanik in Coral Island besser als in ACNH. Ebenso das Crafting System, welches sich direkt im Inventarbefindet. Angeln setzt weniger unter Druck als bei ACNH, dafür fange ich in ACNH deutlich lieber Insekten. Während man in ACNH deutlich mehr Ruhe hat zu gestalten und sich auszuprobieren, bin ich besonders am Anfang von Coral Island dauerhaft gestresst gewesen Prioritäten zu setzen und alle Aufgaben unter einen Hut zu bringen. Auch ist die Möglichkeit seine Farm zu dekorieren zwar gegeben, in der Umsetzung jedoch leider ziemlich umständlich und eine schöne Auswahl an Möbeln und Wegen dafür ist kaum gegeben. Auch kann man nichts davon personalisieren oder umfärben, wie es in ACNH der Fall ist.

Fazit
Am Anfang sind viel zu viele verschiedene Aufgabenbereiche offen. Die Farm, die Mienen, Unterwasser. Einen Opferaltar gibt es auch noch, an welchem Spenden abgegeben werden müssen um im Spiel voran zu schreiten. Wir haben nun schon einige Stunden gespielt und haben nach wie vor noch einiges zu tun. Es gibt zwei Farmen die versorgt werden möchten, in einem neuen Savannenbereich eine weitere Höhle zu erkunden, welche jedoch im vergleich zu den ersten Mienen sehr schwer konzipiert ist, da es kaum Fahrstühle gibt. Wie jedes Cozyfarminggame wird es jedoch irgendwann eintönig sich um die immer gleichen Aufgaben zu kümmern, vorallem dann wenn man diese nicht nur auf einer, sondern auf gleich zwei Farmen machen muss und vieles Automatisiert ist.

Im großen und ganzen können wir unsere Empfehlung für das Spiel aussprechen. Und falls ihr zu den ACNH spielern gehört, die seit 2 Jahren oder länger nicht mehr gespielt haben, grabt eure Switch aus, es ist Zeit das Update zu erkunden und euer Hotel zu gestalten!



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Kommentar zum Artikel Rezension: Coral Island .
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Anonym Schrieb Heute um 11:46:
Mucen Schrieb:



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