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 MeldenCHALLENGE 1 Monat vegan


Lesedauer: 5 Minuten          -          Hördauer: 8 Minuten (Hörfassung)

Man liest immer wieder von den Vorteilen einer veganen Ernährung. Von den Argumenten gegen den Bedarf nach tierischen Proteinen bis hin zu der ethischen Diskussion rund um das Tierwohl bei der Aufzucht und Haltung gibt es viele Gründe, weshalb man sich eine vegane Ernährung mal anschauen sollte. Als jemand, der eine recht widerborstige Verdauung hat und öfter mal mit Problemen wie Sodbrennen, allgemeiner Fettunverträglichkeit und der allseits beliebten Laktoseunverträglichkeit geplagt ist, fand ich die Idee recht reizvoll. Denn viele vegane Rezepte sind nicht nur frei von tierischen Produkten, sondern legen auch einen Fokus auf einen allgemein “gesünderen” Lebensstil. (Das hier ist ein Teaser für einen Blog in der Zukunft, in dem ich über Ernährung und vor allem “gesunde Ernährung” schreiben möchte.)


G e s u n d h e i t l i c h e r   S t a n d

Mein Plan: Vier Wochen vegan ernähren. Die Idee war nicht schlecht, die Planung machte Spaß. Doch kurz vorweg: Es war vielleicht nicht sonderlich schlau mit meiner aktuellen gesundheitlichen Lage dieses Experiment zu wagen. Ich habe seit ca 2 Jahren eine immer schlimmer werdende Anämie bedingt durch einen leichten Eisenmangel und einen recht starken Mangel an Vitamin B-12 und Folsäure. Ich bin deshalb in Behandlung und nehme seit einem Jahr jeden Tag Präparate und hatte vorher bereits angefangen eine sehr Vitamin-B fokussierte Ernährung anzufangen. Dennoch werden meine Werte mit jeder Blutuntersuchung schlechter. Der Verdacht liegt nahe, dass ich den gleichen Gendefekt habe wie meine Mutter und meine Tante, bei dem der Körper Vitamin-B nicht binden kann.

Für die meisten Menschen ohne exzessiven Fleischkonsum reicht das Vitamin-B aus tierischen Produkten vollkommen aus, um ihren Haushalt zu decken. Lediglich bei Veganern oder Menschen mit akuter Mangelernährung kommt es zu einem so starken Vitamin-B12 Mangel. (Oder halt wie gesagt Gendefekt.) Die auffälligsten Symptome bei Vitamin-B12 Mangel sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und neurologische Probleme. Als jemand mit geschädigten Nerven ist es also definitiv etwas, was ich stärker bemerke - jedes Mal wenn meine Blutwerte schlecht waren, hatte ich auch extreme Beschwerden und Schmerzen was meine geschädigten Nerven anbelangt. Das ist relevant für das Fazit. Ich würde also sagen, nächstes Mal mach ich solch ein Experiment nur, wenn ich weiß dass ich vorher und nachher eine Blutuntersuchung machen kann lassen, um zu schauen ob es sich wirklich so extrem verschlimmert hat, wie es körperlich den Anschein hatte.


M e i n e   E r n ä h r u n g   v o r   d e r   C h a l l e n g e

Ich bin das, was man wohl Teilzeit-Vegetarier nennen könnte. Ich esse oft vegetarisch und selten mal Hähnchen oder Fisch. Einmal im Monat gibt es dann ein paar Gerichte mit Rinderhack. (Ich erinnere, ich lebe alleine und koche für eine Person. Fast alles was ich koche ist 2 Portionen und aufwärts. Das heißt, es gibt oft die halbe Woche lang das Gleiche zu essen und sehr viel Resteküche.)

Meine absoluten Lieblinge sind Toast mit Ei oder Käsetoast. Allgemein so ziemlich alles mit Käse. Ich bin ein großer Fan von Milchprodukten, obwohl ich sie nicht vertrage, und leide gerne für den Geschmack. Mir war von vorne herein klar, dass ein Verzicht auf Milchprodukte und Eier sich am härtesten auf meine Gewohnheit auswirken würde.


M e i n   E s s e n s p l a n

Anfangs hatte ich mir meinen Plan richtig schön zusammen gelegt. Ich hatte einen kompletten Plan wann ich was kochen und essen wollte und musste recht zügig feststellen, dass ich das so nicht so ganz durchziehen konnte. Ich hatte oft nicht so Hunger oder Lust, wie ich mir das im Plan notiert hatte und habe recht schnell angefangen spontan und nach Laune zu essen.

Woche 1 lief noch ganz gut, doch spätestens ab Woche 2 verabschiedete sich dann jegliche Logik. Aber das ist normal, so esse ich sonst auch immer. Hinzu kamen schlechte Tage, an denen nicht viel lief (Schmerzen, grausame Müdigkeit, depressive Verstimmung - das Leben ist halt nicht immer ein Zuckerschlecken) und ich auf das altbewährte Rezept Nudeln mit Ketchup zurück griff. Einfach weil es schnell geht, keinen Anspruch hat und ich zeitgleich Kohlenhydrate und etwas Zucker in mich hinein bekomme.



Und wie ihr seht ... habe ich nicht mal Woche 3 komplett durchgezogen.

M e i n   E n d e

Am Ende war mein schlechter körperlicher Zustand (ich will hier nicht rummeckern, wie scheiße es mir ging, aber sagen wir so, ich hatte echt genügend Tage, an denen ich nicht mehr als 3 Stunden aktiv sein konnte) der letzte Nagel im Sarg. Hinzu kamen dauerhafte Schmerzen und schlaflose Nächte. Ich kann nicht mit Sicherheit beschwören, dass es damit zu tun hat, dass mein Körper eventuellen Nahrungsmangel hatte (also, schon gut möglich wenn ich bedenke wie schlecht ich die letzte Woche gegessen habe und wieviel schlimmer es wurde). Ich kann also nicht sagen, ob der viele Fisch, Frischkäse und die Eier am Ende der dritten Woche tatsächlich was gebracht haben oder es reine Kopfsache war. Aber nach ca drei Tagen Linsen, Fisch, Brokoli und Frischkäse, ging es mir langsam wieder besser.

Ich werde es aber defintiv im Sommer nochmal versuchen mit 2 Wochen, um zu schauen ob es nur eine Laune meinerseits war, oder ob es sich wirklich auf meine Gesundheit auswirkt.


D i e   R e z e p t e s a m m l u n g

Falls ihr euch fragt, was ich die Tage so alles gegessen habe, hier ist die Liste mit den Rezepten, die ich mir für mein Projekt rausgesucht hatte und auch gekocht habe. (Einige davon habe ich erst nach dem Projekt gekocht, aber sie sind definitiv alle Carmen-approved.)

Schokomüsli
Haferbrei mit Banane
Vegane Cashew Ricotta
Erdnusssauce
Penne alla Norma
Gemüsenudeln mit Erdnusssauce
Süßkartoffel Falafel
Linsen-Bolognese


Z a h l e n s p i e l e   z u m   E n d e

Und last but not least wollte ich einen kleinen Einblick in den finanziellen Aspekt der ganzen Nummer bringen. Es heißt nicht umsonst, dass vegane Ernährung teurer ist als die mit tierischen Produkten und es ist definitiv was dran. Vielleicht sind die Produkte überteuert, vielleicht leben wir auch nur in einer verzerrten Welt, in der wir glauben dass die unfair und lebensruinierend niedrigen Preise tierischer Produkte ein gutes Mindestwert sind. Das ist eine Frage für moderne Philosophen und nicht für mich - auch wenn ich definitiv eine Meinung dazu habe.

Ich teile am Ende also einfach mal meine Kassenbons mit euch und ziehe einen Vergleich zu den sonstigen Wochen. (Also, den expliziten Kassenbon jetzt nicht wirklich. Wenn da Interesse an den genauen Produktpreisen besteht, dann teile ich die gerne mit euch; aber die jetzt alle abtippen dafür dass am Ende keiner sie liest ist selbst mir ein bisschen zu dämlich.)

In einer normalen Woche gebe ich zwischen 25-32€ für Lebensmittel und Essen aus. Da ich halt vieles in größeren Mengen kochen kann und versuche sofern Möglich nach Angebotskatalog zu kaufen, gleicht es sich oft aus. Mein wöchentlicher Einkauf während meines Vegan-Projekts belief sich dabei eher auf 40-45€. Das hängt damit zusammen, dass mehr Bio Gemüse und Obst gekauft wurde und beispielsweise die Nussmilch 2€ teurer ist, als Kuhmilch.

(Wobei der Preis leicht verzerrt ist; da ich öfter mal für mehr einkaufe, sind viele der Produkte nicht komplett aufgebraucht am Ende der Woche und dümpeln dann vor sich hin, bis ich sie in einem Anfall von “lass mal Regal leer machen” aufbrauche und dann in einer Woche gar nicht einkaufen gehe, weil ich genügend Reste für 8 Gerichte zu Hause habe. Realistisch gesehen habe ich dieses Jahr im Durchschnitt 39€ pro Woche für Lebensmittel ausgegeben, wovon die letzten drei Wochen zwischen 8 und 15€ über diesem Durchschnitt lagen und somit den Preis etwas in die Höhe gedrückt haben. Hinzu kommt die allgemeine Preissteigung der letzten Monate, die das zusätzlich noch etwas verzerren im Vergleich zu meinem sonstigen Kaufverhalten.)

Und, habt ihr auch schon mal versucht euch eine Weile vegan zu ernähren oder seid sogar Vollzeit-Veganer? Wie hat es sich auf euch ausgewirkt? Was waren die größten Veränderungen und was waren die Nebenwirkungen - sowohl positive als auch negative Effekte?

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Kommentiere den Blog CHALLENGE 1 Monat vegan Von Masilein .
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Aorta schrieb Um 11-05 18:48:
Aorta schrieb:
Hab mich noch nie vegan ernährt aber manchmal auf vegane Produkte umgestellt, weil die (teilweise) weniger Kalorien haben. Ich liebe fast jede Art von Obst und Gemüse und esse Obst super gern mit Joghurt, bin da jetzt auch quasi Vollzeit auf das Alpro Soja Joghurt umgestiegen. :-) 
Hab das Gefühl ich vertrage Laktose auch nicht besonders gut, bei Soja Joghurt und Nussmilch ist meine Haut viel reiner also schon allein deswegen werd ich das wohl so beibehalten.
Meine größte Hürden sind glaub ich Fisch, Eier und Käse. Und sonst eigentlich so Produkte, die ungünstigeweise nicht vegan sind wie z.B. meine Lieblingsproteinriegel oder Puddings. :-(
Im Moment achte ich aber auch mehr aufs Abnehmen und möglichst viele Nährstoffe für möglichst wenig Kalorien zuzuführen, glaub Veganer brauchen da oft ein bisschen mehr Kalorien z.B. um auf genug Protein zu kommen.
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Masilein schrieb Um 09-05 17:31:
Masilein schrieb:
Kernladungszahl schrieb:
Danke für den Einblick und echt schade, dass es körperlich nicht so ganz geklappt hat.. Aber klar, bei der Vorgeschichte ist das halt auch seitens deines Körpers irgendwie nachvollziehbar. Was mich tatsächlich überrascht ist deine Feststellung zu den Preisen, ich gebe im Monat zwischen 120 und 140€ für Essen aus und würde sagen, dass mein Einkaufsplan dem, was zu deinen Gerichten passt ziemlich ähnlich ist und sogar noch ein paar "fancy" Sachen dazu kommen. 
Was mich noch interessiert hätte ist die Frage, wie du denn die Zeit mal abgesehen vom Körperlichen empfunden hast, hat dir denn so rein geschmacklich was gefehlt?
Ja, also preislich bin ich glaub ich immer noch im Mittelfeld. Ich weiß, dass definitiv teurer geht (so wenn ich mal bedenke, wie Mama einkauft :d), aber halt auch, dass ich für günstiger kaufen könnte, wenn ich wollte. Aber ändert nichts an der allgemeinen Preissteigung gerade, die sich wirklich bemerktbar macht.
Ich hab während dem Studium angefangen bisschen mehr Geld für Essen auszugeben, esse aber auch bedeutend besser und ausgewogener, als das noch am Anfang der Fall war. (Immer noch nicht optimal, aber besser.)

Also so richtig vermisst hab ich tatsächlich Eier (nicht als Teilbestand wie beispielsweise in Pfannkuchen, da kommt man super mit ner reifen Banane dran vorbei, sondern wirklich so bei Ei auf Toast) und auch Käse. Ich find vegane Käseprodukte sind ein Witz, die schmecken weder nach Käse noch zwingend lecker? Also so wirklich was für mich ist das nicht. (Und wer behauptet die würden nach Käse schmecken: Nein, tun sie nicht, absolut nicht. Man vergisst nur als casual Käseesser nach ner Weile, wie Käse wirklich schmeckt. Mal ganz davon abgesehen, dass man im deutschen den Ausdruck käsig für alles benutzt, was leicht erdig/muffig schmeckt, weshalb Hefeflocken - die nach Hefe und sonst nichts schmecken, weil duh - als "käsig im Geschmack" bezeichnet werden. Hat nichts mit Käse zu tun.)
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Masilein schrieb Um 09-05 17:27:
Masilein schrieb:
Liebe schrieb:
X - gekürzt damit man nicht so viel scrollen muss
Ja, ich muss sagen die Eier und den Käse vermiss ich auch am Meisten - sonst halt nicht wirklich, weil ich wie gesagt auch eher vegetarisch unterwegs bin.

Also, mein üblicher Vorgang beim Essen ist halt eh schon so ne Mischung aus akribischer Planung und bissl schauen wo mich die Lust hintreibt. Also ich hab eindeutig Wochen, in denen ich jeden Tag das Essen durchplane bis zum geht nicht mehr. Und dann halt eben Wochen wo ich mich von einfach nur irgendwas ernähre, einfach weil ich in der Woche flatterhaft oder gestresst bin. Dann brauch ich dieses Ventil beim Essen einfach mal so zu tun, wie ich will.
Also eine normale Woche sieht eher so aus, dass ich mir überlege, was ich essen will, schaue was es im Angebot gibt und dann so ne Mischung aus allem mache und nach dem Einkaufen festlege was ich wann wie zubereiten werde, weil ja manche Dinge vielleicht schneller aufgebraucht werden müssen, weil nicht so lange frisch.

Ne, ich dachte mir eigentlich gleich, wenn ich schon vegan essen möchte, dann will ich nicht in die Falle tappe und von einem Ersatzprodukt zum nächsten latschen. Ich bin nämlich eine, die mit vielen Ersatzprodukten nicht glücklich ist (99% davon nur weil ich finde, dass ihr Marketing absolut scheiße ist und sie es sich selbst versauen, ist also eine reine Prinzipiensache und nicht getrieben durch Geschmack) und deshalb versucht wo es nur geht daran vorbei zu kommen.
Ich schau defintiv im Sommer nochmal, ob es sich vielleicht legt. Am Anfang hab ich bspw bei der Verdauung richtig gemerkt, dass die anders war und das hat auch bis jetzt angehalten. Also nicht schlecht anders, einfach anders. Kann also sein, dass durchhalten der Schlüssel ist. Also werde das definitiv für den Sommer mit meiner Ärztin absprechen und sie auch mit ins Boot holen, was so Pläne anbelangt. Aber ich habe eigentlich schon darauf geachtet, dass ich über die Woche hinweg so viel es geht an den nötigen Vitaminen und Fetten in mich hinein bekomme. Ich hoffe einfach, dass es im Sommer bissl besser geht, weil dann auch recht vieles in Saison ist. Das war jetzt im März/April nicht wirklich machbar, weil jetzt erst so langsam die Frühlingsernten kommen.

Genau das ist einer der Gründe, wieso ich die Ersatzprodukte weglass. Sie schlagen bedeutend mehr auf die Tasche, als einfach von vorne herein einen Weg drum herum zu finden. Und normal kauf ich auch Bio von dem, wo mein Supermarkt es anbietet - aber dadurch dass ich halt viel öfter und mehr Gemüse gekauft habe (ich ess sonst nicht so viel Gemüse, wie ich sollte, ich bin ein Kohlehydrate Mensch), ist das dann am Ende doch ins Gewicht gefallen.
Und ja, ich heb meine Kassenzettel für gewöhnlich bis zu 2 Monate lang auf, um regelmäßige Vergleiche zu machen. Weil in mein Haushaltsbuch schreibe ich halt nur Supermarkt, Lebensmittel, Summe, Datum. Da seh ich dann nicht so, wenn bspw Preise steigen.

Ja, ich glaub auch, dass es sich preislich nicht viel nimmt, ob man vegan lebt oder halt besser gesourcte Tierprodukte. Aber da ist man halt auch ganz schnell an dem Knackpunkt: Geld. Sich komplett vegan ernähren ist für viele halt finanziell nicht mit drin, was halt die ganze Politik um Fertiggerichte und co so pervers macht. (Hab dazu ein richtig tolles Video, wenn du Interesse hast. Ich wollte dazu auch mal was schreiben, aber fürchte ganz, niemand will sich durch die klassistischen Wurzeln der Fatphobia den Tag versauen lassen.)

Und ich bin definitiv stolz auf dich, dass du deine Challenge so gut durchgezogen hast! Perseverence is key. Und wer weiß, vielleicht ist ja 10mal in kleinen Stücken der Weg zum Erfolg, dass es irgendwann komplett klappt?
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Anonym schrieb Um 07-05 10:49:
Kernladungszahl schrieb:
Kernladungszahl schrieb:
Danke für den Einblick und echt schade, dass es körperlich nicht so ganz geklappt hat.. Aber klar, bei der Vorgeschichte ist das halt auch seitens deines Körpers irgendwie nachvollziehbar. Was mich tatsächlich überrascht ist deine Feststellung zu den Preisen, ich gebe im Monat zwischen 120 und 140€ für Essen aus und würde sagen, dass mein Einkaufsplan dem, was zu deinen Gerichten passt ziemlich ähnlich ist und sogar noch ein paar "fancy" Sachen dazu kommen. *
Was mich noch interessiert hätte ist die Frage, wie du denn die Zeit mal abgesehen vom Körperlichen empfunden hast, hat dir denn so rein geschmacklich was gefehlt?
*und ich würde sagen, dass ich am Anfang des Studiums mit tierischen Produkten sogar mehr ausgegeben habe. Allerdings ist das nun auch schon fünf Jahre her und schwer von der Inflation bereinigt zu betrachten.
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Anonym schrieb Um 07-05 10:48:
Kernladungszahl schrieb:
Danke für den Einblick und echt schade, dass es körperlich nicht so ganz geklappt hat.. Aber klar, bei der Vorgeschichte ist das halt auch seitens deines Körpers irgendwie nachvollziehbar. Was mich tatsächlich überrascht ist deine Feststellung zu den Preisen, ich gebe im Monat zwischen 120 und 140€ für Essen aus und würde sagen, dass mein Einkaufsplan dem, was zu deinen Gerichten passt ziemlich ähnlich ist und sogar noch ein paar "fancy" Sachen dazu kommen. 
Was mich noch interessiert hätte ist die Frage, wie du denn die Zeit mal abgesehen vom Körperlichen empfunden hast, hat dir denn so rein geschmacklich was gefehlt?
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Anonym schrieb Um 07-05 00:46:
Liebe schrieb:
Masilein schrieb:
Liebe schrieb:
Uff hab's noch nicht gelesen, aber finde schade dass ich meine bisherigen challenges nicht so mitgeschrieben habe ://  habe im januar ja auch mit vegan angefangen 
Oh, und wie lief/läuft es so?
Ups sorry für die ewige antwort. Bin am prokrastinieren
Naja :// Hab bis jetzt so oft aufgegeben & es nicht durchgezogen, außer noch März mit lesen. das hab ich fast jeden tag gemacht 
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Anonym schrieb Um 07-05 00:46:
Liebe schrieb:
Oh freue mich auf den Blog über gesündere Ernährung!!
Oh man und heftig mit deinen Blutwerden und dass du (vermutlich) so einen Gendefekt hast. ://
" Ich bin ein großer Fan von Milchprodukten, obwohl ich sie nicht vertrage" - die meisten Laktoseintoleranten.
Ich liebe Käse auch sehr, und Eier fand ich auch eine krasse Umstellung. Ansonsten habe ich mich (abgesehen wenn ich außwärts gegessen habe) vorher auch nur veggie ernährt.  
Krass dass du dir vorgenommen hast einen Essensplan zu machen. Kann ich fragen wieso?? Machst du das sonst auch?? Warum hast du dir nicht nur so iwie Rezepte rausgesucht & dann je nachdem geschaut worauf du Lust hast.
Ich hab wegen meiner unverträglichkeit auch noch auf gluten verzichtet. Anfangs muss ich sagen war ich auch mega müde und erschöpft, und hatte auch bissi Kopfschmerzen aber nach 2 wochen oderso glaube ich hat sich das spätestens auch gelegt. Ich habe (leider) nicht so wirklich neue Rezepte ausprobiert, ich habe nur viele Sachen einfach direkt ersetzt, z.B. statt Sahne einfach Hafer-/Sojasahne, oder veganen Käse.. BZW! So anfangs hab ich mich so fast normal ernährt, aber gegen Ende hab ich dann auch mal vegane wurst oder Käse probiert und das fand ich dann auch echt lecker! (Vllt. weil der Entzug so lange her war).
Nachdem ich mich wieder "normal" ernährt habe, habe ich auch eeeeewig keine Eier/Käse mehr gegessen und hatte auch nicht mehr so die Lust danach.

Uff tut mir voll leid zu hören dass es dir so viel schlechter ging sad( Ich weiß auch nicht, ob das anfangs mein problem war- ob ich vllt. zu wenig/einseitig gegessen habe oder ob es wirklich der entzug (oder beides) war dass ich echt so erschöpft war. Oder Schlafmangel. ABER wenn du das im Sommer wieder machen willst- pass echt auf wenn das dann auch so heiß ist!!!! Aber vllt. wäre es dann auch ne Idee noch so andere Supplements zu nehmen?? Keine Ahnung was du noch so alles nimmst, aber vllt. auch so Omega-3 Fischöl dinger? (ok ups sehe gerade FISCHöl nicht vegan) aber so was in die Richtung? UND idk ob so 2 Wochen ausreichen um zu sagen ob es nur ne Laune war oder nicht- so viele Erfahrungsberichte die ich gelesen habe, denen ging es (wie mir) auch so dass sie so erschöpft waren etc (also nicht so krass wie bei dir!!). So es könnte ja auch sein, dass es dir vllt. wenn du mal so nen Ding überschritten hast es dann wieder bergauf geht??? Aber solltest es natürlich auch nicht riskieren wenn es dir dann so schlecht geht :/ Aber gute Idee mit Blutuntersuchung vorher & nachher. 

Uff muss auch mal nudeln mit Erdnusssauce probieren!! Und linsen-bolognese hab ich auch auf meiner liste. 

Und ja ist definitv teurer!!!! Die ganzen Ersatz-Produkte sind teurer und ist weniger drin. ABER finde unglaublich wie viele Produkte Lidl, Aldi & Penny im Januar (veganuary) rausgebracht haben und vieles noch drin haben!!! <3 Also bin froh dass ich das unterstützen konnte. Sammelst du echt deine ganzen Kassenbons? Und krass dass du direkt 20€ mehr ausgegeben hast!! Wieso hast du denn Bio Bemüse und Obst gekauft? Wieso nicht so normale (wie sonst auch?). und krass 2€+ für die Nussmilch, ich hole mir aus Rewe so 1€ Hafermilch. Also man muss schon bissi Augen auf halten dass man so gute (geschmacklich und preislich) sachen findet!!! ABER ja die Preise sind ja SO gestiegen in den letzten Wochen :// kaufe gar keine Zucchini oder Süßkartoffel mehr weil die so teuer geworden sind

Und ja zu meinem Fazit!! Bin echt stolz dass ich das durchgezogen habe!!! Meine Haut & Verdauung waren echt sooo viel besser. Aber war auf jeden fall auch teurer. Ich glaube aber, wenn man teures Fleisch kauft aus "guter" Haltung oder dann vegane Alternativen, dass sich da nicht so viel tun würde zB.
Ich nehme mir jz auch wieder vor mich viel veganer zu ernähren!

Fand auch überraschend in wie vielen Sachen eig. tierische Produkte drin sind, z.B. in Peso hätte ich nie gedacht dass da so viel Milch/Käse drin ist XD Hab mal (ausversehen) nicht vegane gegessen, aber finde ich zählt trotzdem so für mich als Neuling!! Hab  danacj ja normale gegessen 
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Masilein schrieb Um 06-05 22:38:
Masilein schrieb:
Liebe schrieb:
Uff hab's noch nicht gelesen, aber finde schade dass ich meine bisherigen challenges nicht so mitgeschrieben habe ://  habe im januar ja auch mit vegan angefangen 
Oh, und wie lief/läuft es so?
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Anonym schrieb Um 06-05 19:37:
Liebe schrieb:
Uff hab's noch nicht gelesen, aber finde schade dass ich meine bisherigen challenges nicht so mitgeschrieben habe ://  habe im januar ja auch mit vegan angefangen